Privatermittlungen sind Recherchen und Beobachtungen im Auftrag von Privatpersonen, Unternehmen oder Rechtsanwälten. Sie dienen dazu, konkrete Fragen zu beantworten und relevante Feststellungen nachvollziehbar zu dokumentieren.
Eine unbekannte Anschrift, widersprüchliche Angaben oder wiederkehrende Vorfälle: Die Detektei Condor prüft Ihren Ermittlungsansatz und stimmt Ziel, Vorgehen und Kosten vorab mit Ihnen ab. Sie erhalten Ergebnisse, die zwischen nachgewiesenen Tatsachen und offenen Fragen unterscheiden.
Der Begriff „privat“ bezeichnet den Auftrag außerhalb staatlicher Ermittlungsarbeit. Zu den Auftraggebern gehören daher auch Unternehmen, Banken und Rechtsanwälte. Eine Privatdetektei beschäftigt sich mit persönlichen Anliegen; betriebliche Untersuchungen zählen ebenfalls zu den Privatermittlungen im weiteren Sinne.
Am Anfang steht eine konkrete Frage. Wer hat einen bestimmten Vorfall beobachtet? Wo lebt eine gesuchte Person? Stimmen die Angaben eines Beteiligten mit überprüfbaren Tatsachen überein? Ein klarer Auftrag begrenzt den Aufwand und erleichtert die Bewertung der Ergebnisse.
Menschen suchen Antworten, wenn widersprüchliche Angaben persönliche oder finanzielle Entscheidungen erschweren. Privatermittler ordnen die vorhandenen Fakten und prüfen geeignete Ermittlungsansätze. Der Fokus liegt auf Informationen, die für die Lösung des konkreten Problems Bedeutung haben.
Bei nachvollziehbaren Anhaltspunkten prüfen wir, ob eine gezielte Ermittlung bei Untreueverdacht zulässig und zweckmäßig ist. Eine Ehe oder Partnerschaft erlaubt für sich allein keine umfassende Überwachung.
Wir recherchieren Anschriften von gesuchten Personen, Schuldnern oder Zeugen. Zur Personensuche benötigen wir vorhandene Identifizierungsdaten und Ihren Suchgrund. Der Zweck beeinflusst auch, welche Informationen wir weitergeben dürfen.
Konkrete Angaben zu Lebens- oder Erwerbsverhältnissen lassen sich im zulässigen Rahmen überprüfen. Bei Sorgerechtsermittlungen besitzen das Kindeswohl und der Schutz Minderjähriger besonderes Gewicht. Das Ermittlungsziel sollte sich auf rechtlich relevante Tatsachen beschränken.
Bei Unterhaltsstreitigkeiten steht beispielsweise eine konkret benannte Erwerbstätigkeit im Raum. In Erbschaftsangelegenheiten geht es etwa um die Suche nach Angehörigen oder möglichen Erben. Fragen zu Sorgerecht, Unterhalt und Erbfolge verlangen jeweils eine eigene Aufgabenstellung; die rechtliche Bewertung übernehmen die zuständigen Rechtsberater oder Gerichte.
Bei Stalking, anonymen Kontaktaufnahmen oder Sachbeschädigungen helfen geordnete Informationen dabei, Zusammenhänge zu prüfen. Bei akuter Gefahr verständigen Sie zuerst die Polizei über 110.
Konkrete Hinweise auf Mitarbeiterdiebstahl, Unterschlagung oder falsche Angaben rechtfertigen eine Prüfung geeigneter Aufklärungsschritte. Vermögensrecherchen stützen sich auf rechtmäßig zugängliche Informationen. Bankguthaben oder sämtliche pfändbaren Werte einer Person lassen sich nicht beliebig abrufen.
Eine Personensuche ist auch international möglich. Hat eine gesuchte Person Deutschland verlassen, prüfen wir die verfügbaren Ansätze im jeweiligen Aufenthaltsland. Für solche Aufenthaltsermittlungen sind frühere Adressen, vollständige Namen, Geburtsdaten und bekannte Kontakte hilfreich. Welche Quellen und örtlichen Spezialisten infrage kommen, richtet sich nach dem Land. Dortige Rechtsvorschriften, Datenzugang und zulässige Datenübermittlung bestimmen die Vorgehensweise.
Im Bereich Wirtschaft untersucht eine Wirtschaftsdetektei konkrete Hinweise auf Diebstahl, Spesenbetrug oder andere betriebliche Pflichtverletzungen. Arbeitgeber benötigen dafür überprüfbare Anhaltspunkte. Meldet ein Unternehmen etwa widersprüchliche Reisekostenbelege, beginnt die Aufklärung mit der Prüfung der Abrechnung und des behaupteten Reiseanlasses.
Auch eine Nebentätigkeit eines Beschäftigten ist zunächst sachlich einzuordnen. Sie stellt für sich genommen noch keinen Verstoß dar. Entscheidend ist, ob der Mitarbeiter beispielsweise gegen wirksame Wettbewerbsbindungen verstößt oder bezahlte Arbeitszeit für eigene Geschäfte nutzt. Im Rahmen von Compliance-Untersuchungen unterstützen private Ermittlungen die Aufklärung konkreter Regelverstöße; interne Zuständigkeiten, Datenschutz und Rechte der Beschäftigten bleiben maßgeblich.
Geeignete Ermittlungsmethoden folgen der Fragestellung. Erfahrung und fachliche Kompetenz zeigen sich darin, aus den verfügbaren Ansätzen eine verhältnismäßige Vorgehensweise auszuwählen. Technik unterstützt die Dokumentation, erweitert aber keine rechtlichen Befugnisse.
Eine Recherche beginnt mit den vorhandenen Unterlagen. Unsere Ermittler prüfen Namen, Anschriften, Zeitangaben und Widersprüche. Je nach Auftrag folgen öffentliche Quellen, zulässige Registerauskünfte, die Auswertung öffentlich zugänglicher Online-Inhalte oder freiwillige Auskünfte von Personen.
Ein gleichlautender Name beweist noch keine Identität. Veraltete Einträge und unklare Zuordnungen gehören ausdrücklich in die Bewertung. Detektive besitzen keinen allgemeinen Zugang zu polizeilichen Datenbanken, Bankkonten oder privaten Nachrichten.
Digitale Spuren wie frühere Kontaktangaben oder öffentliche Einträge liefern zunächst Anhaltspunkte. Erst die Prüfung von Herkunft, Aktualität und Personenbezug zeigt, welchen Aussagewert sie besitzen.
Eine Observation dient der unmittelbaren Feststellung bestimmter Vorgänge. Für ihre Planung sind Ausgangsort, Zeitraum, Bewegungsverhalten und Beobachtungsziel entscheidend. Eine bekannte Anschrift allein beantwortet noch nicht, wann ein Einsatz sinnvoll beginnt.
Unsere Detektive stimmen Personal- und Fahrzeugbedarf auf die Aufgabe ab. Eine mobile Beobachtung erfordert andere Ressourcen als die zeitlich begrenzte Kontrolle eines festen Ausgangspunkts.
Ob ein Auftrag in Hamburg beginnt oder in einer ländlichen Region: Die Einsatzplanung berücksichtigt mögliche Ortswechsel und Verkehrsverbindungen. Das gilt bei Verdacht auf Untreue ebenso wie bei betrieblichen Ermittlungen.
Dokumentation begleitet den Auftrag von Beginn an. Dazu gehören Zeitangaben, Quellen, eigene Wahrnehmungen und erkennbare Grenzen der Untersuchung. Foto- oder Videoaufnahmen kommen nur infrage, soweit ihre Anfertigung im konkreten Fall zulässig ist.

Bei personenbezogenen Recherchen kommt insbesondere Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO als Rechtsgrundlage in Betracht. Er verlangt ein berechtigtes Interesse, die Erforderlichkeit der Verarbeitung und eine Abwägung mit den Rechten der betroffenen Person. Andere Rechtsgrundlagen oder zusätzliche Anforderungen gelten je nach Sachverhalt und Datenart.
Ein Interesse an einer Information erlaubt deshalb nicht jede Beschaffungsmethode. Auch öffentlich auffindbare Daten unterliegen datenschutzrechtlichen Vorgaben. Zweck, Umfang und Dauer der Ermittlung müssen zusammenpassen. Quelle: DSGVO, insbesondere Art. 5, 6 und 9.
Private Ermittler besitzen keine polizeilichen Sonderbefugnisse. Eine frühere Tätigkeit bei Polizei oder Zoll ändert daran nichts. Sie dürfen weder Durchsuchungen anordnen noch Auskünfte erzwingen. Heimliche Aufzeichnungen nichtöffentlich gesprochener Worte können nach § 201 StGB strafbar sein.
Für Auftraggeber bedeutet das: Beschreiben Sie den konkreten Anlass, statt eine möglichst umfassende Ausforschung zu verlangen. Wir prüfen, welche Informationen für die Fragestellung erforderlich sind und welche rechtlich zulässigen Wege offenstehen.
Bloße Neugier auf das Privatleben anderer rechtfertigt keine personenbezogene Ausforschung. Für Ermittlungen in Deutschland gelten neben dem Datenschutz auch die Grenzen des deutschen Strafgesetzbuchs. Private Ermittler haben grundsätzlich dieselben allgemeinen Befugnisse wie andere Bürger.
Bei einem strafrechtlichen Anfangsverdacht ist die Aufklärung Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden; den gesetzlichen Ausgangspunkt bildet § 152 Abs. 2 StPO. Private Ermittlungen ergänzen diese Arbeit gegebenenfalls oder betreffen andere Fragen, etwa die Suche nach einer zustellfähigen Anschrift für einen Zivilprozess. Dass die Polizei in einer Angelegenheit nicht tätig wird, macht eine Privatermittlung weder automatisch notwendig noch automatisch zulässig. Entscheidend sind das konkrete Anliegen und die rechtlichen Voraussetzungen.
Bei einer verdeckten Ermittlung bleibt der Ermittlungszweck gegenüber den beobachteten Personen zunächst verborgen. Daraus folgt weder, dass jeder Detektiv unter falschem Namen arbeitet, noch eine Befugnis, beliebige Identitäten oder amtliche Dokumente zu verwenden.
In Betrieben kommen unter geeigneten Voraussetzungen Einsätze infrage, bei denen ein Ermittler in den Arbeitsablauf eingebunden ist und konkrete Vorgänge wahrnimmt. Vorher sind Beschäftigtendatenschutz, Einsatzgestaltung und gegebenenfalls Beteiligungsrechte des Betriebsrats zu prüfen.
Für die Aufdeckung von Straftaten im Beschäftigungsverhältnis fordert § 26 Abs. 1 Satz 2 BDSG unter anderem dokumentierte tatsächliche Anhaltspunkte, Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit. Eine allgemeine Suche nach Fehlverhalten in der ganzen Belegschaft erfüllt diese Anforderungen nicht.
Der strafprozessuale Begriff „Verdeckter Ermittler“ betrifft nach § 110a StPO Polizeibeamte mit besonderen gesetzlichen Voraussetzungen. Private Ermittlungen richten sich nach anderen Befugnissen und Grenzen. Weitere Erläuterungen finden Sie im Glossar unter verdeckte Ermittler.
Die folgenden hypothetischen Beispiele zeigen, wie sich ein Auftrag eingrenzen lässt. Sie beschreiben keine tatsächlich bearbeiteten Fälle.
Ein zurückgesandter Brief lässt zunächst die Frage nach einer zustellfähigen Anschrift offen. Für die Recherche benötigt die Detektei Angaben zur Person, die letzte bekannte Adresse und Unterlagen zum Suchgrund. Das Ziel lautet: eine aktuelle Anschrift ermitteln und ihre Zuordnung prüfen. Ob dort pfändbares Vermögen vorhanden ist, wäre eine zusätzliche Fragestellung.
Eine betroffene Person dokumentiert Schäden, Fundzeiten und Abstellorte. Daraus ergibt sich möglicherweise ein zeitlich und räumlich begrenzter Ansatz für weitere Ermittlungen. Vor einer Beobachtung sind die örtlichen Gegebenheiten und die Rechte unbeteiligter Personen zu prüfen. Ein beliebiger Nachbar gerät durch seine Nähe zum Parkplatz noch nicht unter begründeten Verdacht.
Der vereinbarte Leistungsumfang bestimmt die Form des Ergebnisses. Eine Anschriftenrecherche liefert andere Informationen als eine mehrstündige Observation. Ein Ermittlungsbericht sollte erkennen lassen:
Für ein mögliches Gerichtsverfahren ist die frühe Abstimmung des Beweisthemas hilfreich: Welche konkrete Tatsache soll eine Wahrnehmung belegen? Diese Frage erleichtert die zielgerichtete Dokumentation.
Ein eingesetzter Detektiv kommt als Zeuge für eigene Wahrnehmungen in Betracht. Die Partei beziehungsweise ihre Rechtsvertretung benennt ihn als Beweismittel; das Gericht entscheidet über die Beweisaufnahme und eine Ladung. Ein schriftlicher Bericht ersetzt eine Zeugenaussage nicht automatisch.
Die Glaubhaftigkeit einer Aussage hängt von ihrem Inhalt und den Umständen ab. Der Beruf allein verleiht einem Zeugen keinen besonderen Beweisrang. Im Zivilprozess bewertet das Gericht die Beweise nach § 286 ZPO. Auch über die Verwertbarkeit bestimmter Erkenntnisse entscheidet das Gericht. Eine pauschale Zusage „gerichtsfester Beweise“ wäre deshalb unzutreffend.
Diskretion beginnt bei der Kommunikation. Besprechen Sie mit uns, über welche Telefonnummer oder E-Mail-Adresse wir Sie erreichen sollen. Besonders sensible Informationen gehören in einen abgestimmten Austausch mit den zuständigen Ansprechpartnern.
Auftragsbezogene Verschwiegenheit hebt gesetzliche Pflichten nicht auf. Der Beruf des Detektivs begründet beispielsweise für sich genommen kein allgemeines Zeugnisverweigerungsrecht; die einschlägigen Voraussetzungen regelt für den Zivilprozess § 383 ZPO.
Ebenso ist die Weitergabe an Behörden nicht in jeder Lage ausschließlich Sache des Auftraggebers. Bei bestimmten geplanten schweren Straftaten bestehen unter den Voraussetzungen des § 138 StGB Anzeigepflichten. Welche Schritte im konkreten Fall erforderlich sind, hängt vom Sachverhalt ab.
Nutzen Sie für die Vorbereitung nur Informationen, auf die Sie rechtmäßig zugreifen dürfen. Eine eigene heimliche Überwachung oder der Zugriff auf fremde Accounts schafft zusätzliche Probleme für die spätere Aufklärung.
Die Fragestellung bestimmt den Aufwand. Eine klar eingegrenzte Recherche unterscheidet sich von einem mobilen Einsatz mit mehreren Ermittlern. Bei Observationen beeinflussen Personalbedarf, Arbeits- und Fahrtzeiten, Fahrzeuge sowie mögliche Zuschläge das Honorar. Bei Recherchen zählen insbesondere die Ausgangsdaten und der Umfang der notwendigen Prüfungen.
Besprechen Sie auch, welche Ereignisse eine Fortsetzung, Unterbrechung oder Erweiterung des Auftrags auslösen sollen. So behalten Sie den geplanten Umfang im Blick. Weitere Informationen finden Sie unter Detektivkosten.
Vergleichen Sie Preise anhand derselben Leistungen. Ein niedriger Stundensatz allein sagt wenig über die Gesamtkosten aus. Lassen Sie sich in der Beratung einen Überblick über Personal, Fahrten, Zuschläge und Berichtserstellung geben.
Eine bestimmte Einsatzdauer garantiert kein bestimmtes Ergebnis. Manche Fragen lassen sich anhand vorhandener Quellen beantworten; andere bleiben trotz sorgfältiger Ermittlungen offen. Wir erläutern vorab, welche Unsicherheiten für Ihren Auftrag bestehen.
Private Ermittler arbeiten im Auftrag ihrer Kunden und besitzen keine polizeilichen Sonderbefugnisse. Sie recherchieren und beobachten innerhalb der rechtlichen Grenzen.
Nein. Auch die konkrete Maßnahme braucht eine rechtliche Grundlage. Erforderlichkeit, Umfang und die Rechte der betroffenen Personen gehören in die Prüfung.
Nein. Recherche, offene Kontaktaufnahme und diskrete Beobachtung sind unterschiedliche Arbeitsweisen. Welche Methode passt, hängt vom Auftrag und den rechtlichen Voraussetzungen ab.
Die vereinbarte Dokumentation hält auch entlastende Feststellungen und offene Fragen fest. Ein nicht bestätigter Verdacht ist ebenfalls ein relevantes Ergebnis.
Ja. Im ersten Gespräch besprechen wir Ihr Anliegen und den möglichen Ermittlungsansatz. Vor einem kostenpflichtigen Auftrag vereinbaren wir Leistungen und Honorar.
Nennen Sie uns den Anlass, Ihre bisherigen Erkenntnisse und das gewünschte Ermittlungsziel. Die Detektei Condor erläutert Ihnen, welche Schritte infrage kommen und welche Angaben wir dafür benötigen.
Die rechtlichen Hinweise dienen der allgemeinen Orientierung. Für die Bewertung eines konkreten Streitfalls ist eine individuelle Rechtsberatung erforderlich.

Wir sind seit drei Generationen Mitglied in der World Association of Detectives, dem größten Detektiv-Verband der Welt. Im Weltverband stellen wir einen Board Member als Director der WAD.

Über einen unserer Geschäftsführer sind wir Mitglied im Bundesverband des Detektiv- und Ermittlungsgewerbes e.V. (BuDEG), nachdem er zuvor schon Jahrzehnte im BDD und BID Mitglied war.

Wir sind seit Jahrzehnten Mitglied in der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. Der Verband ist Mitglied der Public Private Partnership "Sicherheits-Partnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität".
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