Wenn Sie Ihren Vater finden möchten, sind ein vollständiger Name, Geburtsdatum, früherer Wohnort oder andere eindeutige Angaben die besten Ausgangspunkte. Auch Jahrzehnte alte Informationen können für eine professionelle Personensuche noch wertvoll sein. Je genauer sich die gesuchte Person identifizieren lässt, desto besser sind die Erfolgsaussichten.
Ist der Name des leiblichen Vaters unbekannt, beginnt die Suche einen Schritt früher. Dann können Geburtsunterlagen, Angaben der Mutter oder anderer Angehöriger, frühere Briefe, Fotos, militärische Daten, Klinikunterlagen oder andere Aufzeichnungen wichtige Hinweise darauf liefern, wer der biologische Elternteil sein könnte.
Eine Detektei kann vorhandene Spuren zusammenführen und prüfen, ob sich daraus eine bestimmte Person identifizieren und anschließend auffinden lässt. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht: Wenn außer einem Vornamen und einer Großstadt praktisch nichts bekannt ist, kann eine eindeutige Suche unmöglich sein.
Name bekannt
Mit vollständigem Namen, Geburtsdatum oder einer früheren Anschrift kann oft unmittelbar mit der Personensuche begonnen werden.
Name unbekannt
Dann müssen zunächst historische Informationen ausgewertet werden, um den möglichen Vater überhaupt eindeutig zu identifizieren.
Vater im Ausland
Auch grenzüberschreitende Nachforschungen können möglich sein. Quellen, Datenschutzregeln und verfügbare Register unterscheiden sich jedoch von Land zu Land.
Samenspende
Bei einer ärztlich unterstützten Samenspende gibt es besondere Auskunftsmöglichkeiten und einen gesetzlichen Anspruch auf Informationen aus dem Samenspenderregister, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Sie suchen Ihren leiblichen Vater?
Teilen Sie uns mit, welche Informationen bereits vorhanden sind. Anhand von Namen, Geburtsdaten, alten Anschriften, Fotos, Briefen oder anderen Anhaltspunkten lässt sich zunächst einschätzen, welcher Ermittlungsweg sinnvoll ist.
Wer nach „Wie finde ich meinen Vater?“ sucht, befindet sich nicht immer in derselben Ausgangslage. Manche kennen Namen und Geburtsdatum und suchen lediglich eine aktuelle Anschrift. Andere wissen kaum mehr als einen Vornamen, einen Beruf oder den Ort, an dem die Eltern sich kennengelernt haben.
Deshalb beginnt eine erfolgreiche Vatersuche mit einer Bestandsaufnahme.
Name, ungefähres Alter, Geburtsdatum, Beruf, frühere Adresse, Nationalität, damaliger Aufenthaltsort und andere bekannte Daten notieren.
Geburtsurkunden, Briefe, Postkarten, Fotos, Adressbücher, Klinikunterlagen und alte Telefonnummern können Jahrzehnte später noch Bestandteil einer erfolgreichen Suche sein.
Mutter, Großeltern oder andere Verwandte kennen manchmal Details, die früher unwichtig erschienen: Arbeitgeber, Wohnort, Einheit, Schule, Verein oder Namen gemeinsamer Bekannter.
Je nach Ausgangslage können öffentlich zugängliche Quellen und zulässige Registerabfragen helfen, eine ältere Spur bis in die Gegenwart weiterzuverfolgen.
Wenn eigene Nachforschungen nicht weiterführen oder alte Daten miteinander verknüpft werden müssen, kann eine professionelle Personensuche sinnvoll sein.
Die Frage nach dem eigenen Vater kann weit über die Suche nach einer Adresse hinausgehen. Für manche Menschen fehlt ein wichtiger Teil ihrer persönlichen Lebensgeschichte, wenn sie einen ihrer leiblichen Eltern beziehungsweise den biologischen Vater nicht kennen.
Viele Menschen möchten wissen, von wem sie abstammen, welche Familiengeschichte hinter ihnen steht und warum der Kontakt zu einem Elternteil nie bestand oder abgebrochen ist.
Mit dem Vater können auch weitere Verwandte verbunden sein, beispielsweise Großeltern, Onkel, Tanten oder bislang unbekannte Halbgeschwister.
Auch Informationen über familiäre Erkrankungen können von Interesse sein. Das kann beispielsweise bei erblichen Erkrankungen oder seltenen genetisch bedingten Krankheitsbildern eine Rolle spielen.
Manchmal geht es schlicht um die Antwort auf eine jahrzehntelang offene Frage: Wer ist mein Vater und was ist damals geschehen?
Medizinische Informationen über biologische Verwandte können hilfreich sein, ersetzen aber keine ärztliche Untersuchung. Bei Fragen zu möglichen erblichen Erkrankungen sollten medizinische Experten beziehungsweise eine humangenetische Beratung hinzugezogen werden.
Eine Vatersuche kann emotional belastend sein. Die Antwort fällt nicht immer so aus, wie man sie sich vorgestellt hat. Der Vater kann verstorben sein, keinen Kontakt wünschen oder eine völlig andere Erinnerung an die Vergangenheit haben. Es kann deshalb sinnvoll sein, sich bereits vor der Suche mit verschiedenen möglichen Ergebnissen auseinanderzusetzen.
Für die Suche zählt nicht nur die Menge der Informationen, sondern vor allem ihre Eindeutigkeit. Ein einziges Geburtsdatum kann für die Nachforschungen wertvoller sein als mehrere ungenaue Erinnerungen.
Beispiel: Eine Anschrift von vor 30 Jahren ist selbstverständlich nicht die heutige Adresse. Sie kann aber der Ausgangspunkt einer Recherche sein, über die sich weitere Stationen der Person und schließlich ein aktueller Bezug feststellen lassen.
Menschen suchen ihren leiblichen Vater aus sehr unterschiedlichen Gründen. Manche erfahren erst im Erwachsenenalter, dass der Mann, mit dem sie aufgewachsen sind, nicht ihr biologischer Vater ist. Andere kannten ihren Vater als Kind, verloren aber später jeden Kontakt.
Auch Adoption, Trennung der Eltern, eine unbekannte frühere Beziehung der Mutter oder eine Samenspende können der Hintergrund einer Vatersuche sein.
In älteren Unterlagen und auch in manchen Suchanfragen findet sich noch die Bezeichnung „Erzeuger“. Gemeint ist damit der biologische Vater beziehungsweise der Mann, von dem das Kind genetisch abstammt. Wir verwenden auf dieser Seite die Begriffe leiblicher oder biologischer Vater, weil sie die familiäre Situation sachlicher beschreiben.
In vielen Fällen ist der Vater namentlich bekannt, die vorhandenen Informationen stammen jedoch aus der Zeit der Geburt. Nach Jahrzehnten stimmt eine damalige Anschrift naturgemäß oft nicht mehr.
Dann geht es weniger darum, den Namen des Vaters herauszufinden, als seine Identität sicher zuzuordnen und seinen heutigen Aufenthaltsstatus festzustellen.
Eine einfache Melderegisterauskunft kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen beispielsweise eine aktuelle Anschrift oder die Tatsache ergeben, dass die gesuchte Person verstorben ist, sofern die Person anhand der angegebenen Daten eindeutig bestimmt werden kann.
Reicht das nicht aus, kann eine Adressermittlung auf weiteren zulässigen Recherchewegen ansetzen.
Die Kenntnis der eigenen Abstammung gehört zum Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Das bedeutet jedoch nicht, dass daraus in jeder denkbaren Situation automatisch ein uneingeschränkter Anspruch auf private Daten oder persönlichen Kontakt zu einem anderen Menschen folgt.
Besonders deutlich wurde die Bedeutung dieses Rechts in einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 28. Januar 2015.
Der Bundesgerichtshof entschied im Verfahren XII ZR 201/13, dass ein durch heterologe künstliche Befruchtung gezeugtes Kind gegen den behandelnden Reproduktionsmediziner einen Anspruch auf Auskunft über die Identität des Samenspenders haben kann.
Der BGH stellte zugleich klar, dass dieser Anspruch kein bestimmtes Mindestalter des Kindes voraussetzt.
Das Gericht maß dem Interesse des Kindes an der Kenntnis seiner Abstammung aufgrund des verfassungsrechtlich geschützten allgemeinen Persönlichkeitsrechts erhebliches Gewicht bei. Welche Interessen im konkreten Fall überwiegen, bleibt jedoch Gegenstand einer Abwägung.
Bei minderjährigen Kindern sollten rechtliche Möglichkeiten und eine mögliche Kontaktaufnahme besonders sorgfältig gehandhabt werden. Das Alter des Kindes, seine persönliche Situation und das Kindeswohl können bei der Frage eine Rolle spielen, wie und wann Informationen über einen bislang unbekannten Elternteil vermittelt werden.
Beim heutigen Samenspenderregister ist die Regel eindeutig: Vor Vollendung des 16. Lebensjahres können gesetzliche Vertreter den Auskunftsanspruch des Kindes geltend machen. Ab dem 16. Geburtstag kann nur die betroffene Person selbst diesen Anspruch ausüben.
Für Menschen, die durch eine ärztlich unterstützte Samenspende gezeugt wurden, gelten besondere Regelungen.
Seit dem 1. Juli 2018 wird beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte das Samenspenderregister geführt. Es soll Menschen, die durch eine ärztlich unterstützte künstliche Befruchtung mit Spendersamen gezeugt wurden, ermöglichen, Informationen über ihre Abstammung zu erhalten.
Das Samenspenderregister enthält personenbezogene Daten des Spenders. Der gesetzliche Rechtsanspruch richtet sich auf die im Register gespeicherten Angaben und gegebenenfalls dort vorhandene freiwillige Informationen.
Nach Vollendung des 16. Lebensjahres macht die betroffene Person den Anspruch selbst geltend. Bei jüngeren Kindern können die gesetzlichen Vertreter handeln.
Vor Erteilung der Auskunft wird der Samenspender informiert. Die Auskunft wird jedoch auch dann erteilt, wenn diese Information des Spenders nicht erfolgreich zugestellt werden kann.
Für frühere Behandlungen stehen die entsprechenden historischen Daten nicht einfach über das heutige zentrale Register zur Verfügung. Dann können die damalige Kinderwunschklinik, Samenbank und noch vorhandene medizinische Aufzeichnungen wichtige Ausgangspunkte sein.
Gerade in älteren Fällen kann eine Antwort zunächst nur aus historischen Daten bestehen: Name, damalige Anschrift oder andere Informationen des Spenders. Anschließend kann eine heutige Personensuche notwendig werden.
Private Samenspenden sind etwas anderes. Das staatliche Samenspenderregister erfasst nicht jede private Zeugungssituation. In solchen Fällen können andere Informationen und Recherchewege notwendig sein.
Eine Person ausfindig zu machen beantwortet noch nicht automatisch die biologische Frage.
Wenn beispielsweise zwei Männer als möglicher Vater infrage kommen, kann eine Detektei recherchieren, wo sich diese Personen befinden. Sie kann aber nicht allein durch eine Personensuche feststellen, wer tatsächlich der biologische Vater ist.
Dafür kann eine genetische Abstammungsuntersuchung erforderlich sein. Für deren Durchführung gelten gesetzliche Anforderungen an Aufklärung, Einwilligung, Probenentnahme und die Verwendung genetischer Daten.
Keine heimlichen DNA-Tests: Eine heimlich beschaffte Probe ist kein geeigneter Weg zur rechtskonformen Klärung einer Abstammung. Die betroffenen Personen müssen nach den gesetzlichen Vorgaben aufgeklärt werden und in die Untersuchung einwilligen.
Geht es um die rechtliche Feststellung einer Vaterschaft, gelten zusätzlich familienrechtliche Vorschriften. Die rechtliche Vaterschaftsfeststellung ist deshalb von einer bloßen Personensuche zu unterscheiden.
Eine Vatersuche endet nicht an der deutschen Grenze. Besonders bei lange zurückliegenden Beziehungen ist es möglich, dass der Vater nach der Geburt in sein Heimatland zurückgekehrt oder später ausgewandert ist.
Bei einer internationalen Personensuche unterscheiden sich Register, Datenschutzregeln und öffentlich zugängliche Informationen teilweise erheblich. Was in Deutschland möglich ist, kann in einem anderen Land völlig anders organisiert sein.
Professionelle Detekteien können bei solchen Fällen je nach Land mit lokalen Recherchequellen und erfahrenen Ansprechpartnern vor Ort arbeiten. Ein internationales Netzwerk kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn nationale Register nicht zentral zugänglich sind oder Informationen nur im jeweiligen Land überprüft werden können.
Bei grenzüberschreitenden Aufträgen prüfen wir deshalb im Einzelfall, welche Nachforschungen im jeweiligen Land rechtlich und organisatorisch möglich sind.
Hilfreich sind insbesondere:
Weitere Informationen finden Sie unter Personensuche weltweit.
Eine besondere Form der Vatersuche betrifft Menschen, deren Vater als ausländischer Soldat in Deutschland stationiert war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und auch in den folgenden Jahrzehnten entstanden Beziehungen zwischen deutschen Frauen und Angehörigen ausländischer Streitkräfte. Manche Soldaten kehrten später in ihr Heimatland zurück. In anderen Fällen brach der Kontakt nach einer Versetzung oder dem Ende der Stationierung ab.
Für die Suche können historische Informationen besonders wichtig sein:
Name, ungefähres Alter, Herkunft, Fotos und eventuell bekannte Angehörige.
Teilstreitkraft, Einheit, Dienstgrad, Kaserne, Stationierungsort und ungefähre Dienstzeit.
Der konkrete Ort und Zeitraum können helfen, eine Person einem damaligen Standort oder Verband zuzuordnen.
Briefe, Umschläge, Fotos, Stempel, Telefonnummern und Anschriften können wichtige Hinweise enthalten.
Je mehr dieser Angaben vorhanden sind, desto eher lässt sich die historische Person von Namensgleichen unterscheiden und eine Spur in die Gegenwart verfolgen.
Auch aus der ehemaligen DDR und den Jahren rund um die Wiedervereinigung erreichen uns Suchanfragen nach Vätern, zu denen seit Jahrzehnten kein Kontakt mehr besteht.
Die Suchstrategie unterscheidet sich im Grundsatz nicht: Alte Wohnorte, Geburtsdaten, Arbeitgeber, persönliche Dokumente und Informationen über damalige Angehörige werden zusammengeführt und geprüft.
Eine weitere Fallgruppe betrifft ehemalige Angehörige der in der DDR stationierten sowjetischen beziehungsweise später russischen Streitkräfte oder anderer Streitkräfte des damaligen Warschauer Paktes. Bei solchen historischen Auslandsfällen hängt viel davon ab, welche militärischen und personenbezogenen Angaben erhalten geblieben sind und welche Quellen heute in dem jeweiligen Land zugänglich sind.
Eine seriöse Personensuche beginnt auch mit der Frage, ob die vorhandenen Angaben überhaupt eine eindeutige Identifizierung ermöglichen.
Nur ein Vorname und eine Großstadt reichen in aller Regel nicht. Wenn zum Beispiel lediglich bekannt ist, dass der mögliche Vater „Martin“ hieß und vor Jahrzehnten aus Berlin kam, gibt es keine belastbare Möglichkeit, aus sehr vielen Personen den richtigen Mann herauszufiltern.
Die Erfolgsaussichten steigen erheblich, sobald zusätzliche Merkmale vorhanden sind.
Vollständiger Name plus Geburtsdatum, alte Adresse, Arbeitgeber oder mehrere andere eindeutige Identifikationsmerkmale.
Name ohne Geburtsdatum, alte Teiladresse, ungefähres Alter oder mehrere mögliche Personen mit ähnlichen Daten.
Nur Vorname, ungefähres Aussehen und eine Millionenstadt ohne weitere individualisierende Angaben.
Auch ein Todesfall kann ein Rechercheergebnis sein. Danach können je nach Auftrag weitere familiäre Zusammenhänge oder mögliche Halbgeschwister von Interesse sein.
Bei einer professionellen Vatersuche wird nicht einfach nur ein Name in eine Datenbank eingegeben. Der Ermittlungsweg richtet sich nach der vorhandenen Ausgangslage.
Wir klären, welche Informationen gesichert sind, welche nur auf Erinnerungen beruhen und welche Aufzeichnungen oder Dokumente vorhanden sind.
Bei Namensgleichheiten muss festgestellt werden, welche Person tatsächlich zur bekannten Biografie passt.
Alte Wohnorte, Namensänderungen und weitere Lebensstationen können Schritt für Schritt bis zu aktuelleren Informationen führen.
Ziel kann je nach Auftrag sein, festzustellen, ob die Person noch lebt und wo sie sich heute befindet.
Nach Abschluss der Nachforschungen besprechen wir das Ergebnis und gegebenenfalls die nächsten Schritte. Welche personenbezogenen Informationen weitergegeben werden können, richtet sich nach dem konkreten Auftrag und den datenschutzrechtlichen Voraussetzungen.
Eine jahrzehntealte Vatersuche besteht oft aus vielen kleinen Einzelinformationen. Eine frühere Anschrift führt beispielsweise zu einem Arbeitgeber, dieser zu einem anderen Wohnort und dort ergibt sich wiederum ein Bezug zu Angehörigen.
Unsere Kunden verfügen deshalb nicht zwingend bereits zu Beginn über einen vollständigen Datensatz. Aufgabe der Ermittler ist es, zu prüfen, welche Informationen miteinander zusammenpassen und welche Spur tatsächlich zur gesuchten Person führt.
Das Auffinden des Vaters ist häufig nur der erste Schritt. Die Suche selbst kann objektiv abgeschlossen sein, während die persönliche Frage erst beginnt.
Nach Jahrzehnten können beide Seiten sehr unterschiedliche Erwartungen haben. Manche Väter freuen sich über einen Sohn oder eine Tochter, von deren Suche sie nichts wussten. Andere brauchen Zeit oder wünschen keinen persönlichen Kontakt.
Das Persönlichkeitsrecht des Suchenden auf Kenntnis der eigenen Herkunft bedeutet nicht automatisch einen Anspruch darauf, dass die gefundene Person eine persönliche Beziehung aufnimmt.
Deshalb kann eine behutsame Kontaktaufnahme sinnvoll sein. Vor allem bei einem bislang unbekannten Elternteil ist es oft besser, zunächst eine kurze Nachricht oder Kontaktmöglichkeit zu übermitteln, statt unangekündigt persönlich vor der Tür zu stehen.
Eine erfolgreiche Suche kann ergeben, dass der Vater weitere Kinder hat. Damit können bislang unbekannte Halbgeschwister existieren.
Ob anschließend auch nach diesen Familienangehörigen gesucht oder Kontakt aufgenommen werden soll, ist eine eigenständige Entscheidung. Die persönlichen Rechte aller Beteiligten sollten dabei berücksichtigt werden.
Die Kosten einer Vatersuche hängen vor allem davon ab, wie viel über die gesuchte Person bereits bekannt ist.
Eine Suche mit vollständigem Namen, Geburtsdatum und alter Anschrift ist etwas völlig anderes als eine historische Recherche nach einem ausländischen Soldaten, von dem nur ein Name und ein Stationierungsort bekannt sind.
Für Aufwand und Erfolgsaussichten spielen insbesondere folgende Faktoren eine Rolle:
Deshalb prüfen wir zunächst die Ausgangslage. Auf dieser Grundlage lässt sich einschätzen, welche Ermittlungen sinnvoll sind und welcher Kostenrahmen dafür entsteht. Weitere Informationen zur Abrechnung finden Sie unter Privatdetektiv Kosten.
Sie wissen nicht, ob Ihre Angaben für eine Vatersuche ausreichen?
Senden Sie uns die vorhandenen Informationen. Schon anhand der Ausgangsdaten lässt sich oft einschätzen, ob eine eindeutige Suche möglich erscheint und welche zusätzlichen Angaben die Erfolgsaussichten verbessern könnten.
Sammeln Sie zunächst alle bekannten Angaben wie vollständigen Namen, Geburtsdatum, alte Anschrift, Beruf, Fotos und Informationen von Angehörigen. Sind diese Daten ausreichend, können Register, öffentliche Quellen oder eine professionelle Personensuche genutzt werden, um die Spur bis zum heutigen Aufenthaltsort weiterzuverfolgen.
Eine Detektei kann nach dem leiblichen Vater suchen, wenn genügend Informationen vorhanden sind, um eine bestimmte Person zu identifizieren. Die Erfolgsaussichten hängen stark von den Ausgangsdaten, dem Zeitraum und gegebenenfalls dem Land ab.
Das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung ist durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht geschützt. Welche konkreten Auskunftsansprüche bestehen, hängt aber von der jeweiligen Situation ab. Für durch ärztlich unterstützte Samenspende gezeugte Personen gelten beispielsweise besondere gesetzliche Regelungen.
Der Bundesgerichtshof entschied am 28. Januar 2015, dass ein durch heterologe Insemination gezeugtes Kind unter bestimmten Voraussetzungen Auskunft über die Identität des Samenspenders verlangen kann. Ein bestimmtes Mindestalter für diesen Anspruch besteht nach dem Urteil nicht.
Das ist möglich, wenn der Name ausreichend eindeutig ist. Bei verbreiteten Namen werden meist zusätzliche Angaben wie Geburtsdatum, frühere Anschrift, Geburtsort oder Arbeitgeber benötigt, um Verwechslungen auszuschließen.
Nur ein Vorname reicht meistens nicht für eine eindeutige Personensuche. Zusätzliche Informationen wie damaliger Wohnort, Beruf, ungefähres Alter, Nationalität, Fotos oder bekannte Kontaktpersonen können die Ausgangslage verbessern.
Bei ärztlich unterstützten Samenspenden ab dem 1. Juli 2018 kann ein Auskunftsanspruch gegenüber dem Samenspenderregister beim BfArM bestehen. Für frühere Behandlungen können die damalige Samenbank, Kinderwunschklinik und vorhandene Aufzeichnungen wichtige Ausgangspunkte sein.
Ja, grenzüberschreitende Suchen können möglich sein. Professionelle Ermittlungen können je nach Land lokale Recherchequellen und Ansprechpartner einbeziehen. Die verfügbaren Register und rechtlichen Möglichkeiten unterscheiden sich jedoch weltweit erheblich.
Die Kenntnis biologischer Verwandtschaft kann für die Familienanamnese relevant sein, etwa wenn erbliche Erkrankungen im Raum stehen. Medizinische Risiken oder genetische Befunde sollten jedoch immer mit entsprechend qualifizierten Ärzten oder einer humangenetischen Beratung geklärt werden.
Auch die Feststellung, dass die gesuchte Person verstorben ist, kann ein Rechercheergebnis sein. Je nach Fragestellung und rechtlichen Voraussetzungen können danach weitere genealogische oder familiäre Nachforschungen möglich sein, beispielsweise nach Halbgeschwistern.
Eine Personensuche kann einen möglichen Vater identifizieren und auffinden, beweist aber keine biologische Vaterschaft. Für eine genetische Abstammungsuntersuchung gelten eigene gesetzliche Voraussetzungen, insbesondere hinsichtlich Aufklärung und Einwilligung.
Das hängt von den vorhandenen Informationen und dem Ermittlungsweg ab. Eine aktuelle Adressermittlung mit eindeutigen Personendaten ist wesentlich einfacher als eine Suche, die mehrere Jahrzehnte und verschiedene Länder umfasst.
Das Auffinden einer Person begründet keinen Anspruch auf eine persönliche Beziehung. Ein Kontaktwunsch der gesuchten Person sollte respektiert werden. Deshalb kann eine vorsichtige erste Kontaktaufnahme sinnvoller sein als ein unangekündigtes persönliches Treffen.
Ob Sie nur eine alte Anschrift besitzen, seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr haben oder Ihren leiblichen Vater noch nie kennengelernt haben: Entscheidend ist zunächst, welche Spuren vorhanden sind. Wir prüfen die Ausgangsdaten und erläutern Ihnen, welche Möglichkeiten für eine Personensuche bestehen.
Kostenfreie telefonische Erstberatung:
Möglichkeiten zur Suche nach aktuellen Aufenthaltsorten und Anschriften in Deutschland.
Welche Möglichkeiten bestehen, wenn zumindest Vor- und Nachname der gesuchten Person bekannt sind?
Informationen zur Suche nach Menschen, die Deutschland verlassen haben oder im Ausland leben.
Welche Rolle alte oder aktuelle Bilder bei einer Personensuche spielen können.
Wir sind seit drei Generationen Mitglied in der World Association of Detectives, dem größten Detektiv-Verband der Welt. Im Weltverband stellen wir einen Board Member als Director der WAD.
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