Autorin und Ansprechpartnerin als Detektiv Ukraine:
Svenja Meismann, Director World Association of Detectives
Co-Autor und fachliche Prüfung:
Alfons Meismann, Chefdetektiv mit mehr als 50 Jahren Erfahrung, Mitglied der WAD, des Bundesverbands des Detektiv- und Ermittlungsgewerbes e.V. (BuDEG) und des ÖDV
Sie benötigen einen Detektiv in der Ukraine? Die Detektei Condor unterstützt Privatpersonen, Unternehmen und Rechtsanwälte bei Personensuchen, Adressermittlungen, Hintergrundrecherchen, Firmenprüfungen und weiteren Ermittlungen mit Bezug zur Ukraine.
Seit Beginn der russischen Invasion haben sich die Rahmenbedingungen für die Ermittlungsarbeit erheblich verändert. Deshalb prüfen wir für jeden Auftrag, ob die benötigten Informationen aus der Ferne zugänglich sind oder ob örtliche Ermittlungen unter den aktuellen Sicherheitsbedingungen in Betracht kommen.
Über unser internationales Netzwerk organisieren wir geeignete Recherchen mit Unterstützung ukrainischsprachiger Ermittler und Recherchepartner. Die Auftragssteuerung erfolgt von Deutschland aus.
Detektiv Ukraine: Das Wichtigste auf einen Blick
Ermittlungen trotz Krieg
Viele dokumentenbasierte Recherchen sind weiterhin möglich. Vor-Ort-Einsätze unterliegen einer gesonderten Prüfung.
Personen- und Adresssuche
Suche nach Angehörigen, Erben, Zeugen, Schuldnern und anderen eindeutig identifizierbaren Personen.
Wirtschaftsermittlungen
Überprüfung von Unternehmen, Geschäftspartnern, Firmenanschriften und wirtschaftlichen Verbindungen.
Örtliche Kontakte
Bei Bedarf erfolgt die Recherche über geeignete ukrainische Partner mit Sprach- und Landeskenntnissen.
Sicherheit und Recht
Vor jeder operativen Maßnahme prüfen wir die aktuelle Gefahrenlage, rechtliche Zulässigkeit und praktische Durchführbarkeit.
Individuelles Angebot
Sie erhalten eine Einschätzung zum Ermittlungsweg, zum möglichen Zeitaufwand und zu den Kosten.
Wichtiger Sicherheitshinweis: Ermittlungen in einem Kriegsgebiet
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die gesamte Ukraine. Raketen- und Drohnenangriffe, Ausgangssperren, zerstörte Infrastruktur und weitere Gefahren beeinträchtigen auch Regionen außerhalb der unmittelbaren Front.
Eine konkrete Ortsrecherche oder Observation kommt deshalb ausschließlich nach einer gesonderten Sicherheitsprüfung in Betracht. Einsätze in aktiven Kampfgebieten und besetzten Gebieten bieten wir nicht als reguläre Vor-Ort-Ermittlung an. Ein Auftrag darf weder Ermittler noch betroffene Personen einer unverhältnismäßigen Gefahr aussetzen.
Die möglichen Dienstleistungen reichen von einer einfachen Firmenrecherche bis zur umfangreichen Suche nach einer unbekannt verzogenen Person. Der konkrete Ermittlungsweg hängt von den verfügbaren Ausgangsdaten und den aktuellen Bedingungen am Einsatzort ab.
Im ersten Schritt prüfen wir, welche Informationen sich ohne Reise und ohne operativen Vor-Ort-Einsatz beschaffen lassen.
Personensuche
Recherche nach Familienangehörigen, ehemaligen Partnern, Erben, Zeugen und anderen gesuchten Personen.
Adressermittlung
Feststellung oder Prüfung einer aktuellen Anschrift anhand ausreichender Identitätsmerkmale.
Hintergrundrecherche
Abgleich von Namen, beruflichen Angaben, öffentlichen Informationen und vorhandenen Dokumenten.
Firmenüberprüfung
Recherche zu Unternehmensstatus, Geschäftsanschrift, Vertretung und wirtschaftlichen Verbindungen.
Betrugsermittlung
Prüfung von Identitäten, Angeboten, Zahlungsaufforderungen und behaupteten Sachverhalten.
Schuldnerrecherche
Aufenthaltsorte sowie rechtlich zugängliche Hinweise auf Unternehmen und Vermögenswerte prüfen.
Dokumentenprüfung
Plausibilität von Urkunden, Verträgen und Unternehmensunterlagen untersuchen.
Vor-Ort-Ermittlungen
Örtliche Feststellungen bei rechtlicher Zulässigkeit und vertretbarer Sicherheitslage.
Nicht jeder Auftrag erfordert einen Detektiv vor Ort. Dokumente, Unternehmensinformationen und bereits vorhandene Ermittlungsansätze lassen sich teilweise aus der Ferne prüfen. Erst wenn relevante Fragen offenbleiben, beurteilen wir den Nutzen und die Risiken weiterer Maßnahmen.
Seit dem russischen Angriff vom 24. Februar 2022 haben sich die Bedingungen für Ermittlungen in der Ukraine grundlegend verändert.
Militärische Gefahren, Luftalarme, regionale Ausgangssperren, beschädigte Verkehrswege und Einschränkungen bei Behörden und Registern beeinflussen die Planung.
Auch die Verfügbarkeit örtlicher Partner unterliegt Veränderungen. Deshalb ist eine frühere Einsatzmöglichkeit keine Garantie für einen neuen Auftrag.
Recherche ohne Vor-Ort-Einsatz
Dokumentenanalyse, ausgewählte Registerrecherchen, Auswertung offener Quellen und Prüfung vorhandener Informationen.
Örtliche Recherche nach Einzelfallprüfung
Eine Adress- oder Firmenüberprüfung kommt nur bei ausreichender Sicherheit, Erreichbarkeit und rechtlicher Zulässigkeit in Betracht.
Kein regulärer operativer Einsatz
Aktive Kampfgebiete, besetzte Regionen und andere Orte mit nicht vertretbaren Gefahren scheiden für gewöhnliche Vor-Ort-Ermittlungen aus.
In der Westukraine bestehen andere örtliche Bedingungen als in frontnahen Gebieten. Dennoch erreichen russische Raketen und Drohnen auch westliche Landesteile.
Eine Observation in Lwiw oder eine Ortsüberprüfung in Kyjiw darf deshalb nicht allein aufgrund der geografischen Lage als ungefährlich gelten.
Vor einem örtlichen Auftrag berücksichtigen wir Sicherheitslage, Verkehrsverbindungen, Aufenthaltsdauer, mögliche Schutzräume und weitere aktuelle Umstände.
Je nach Region bestehen zeitlich unterschiedliche Ausgangssperren und weitere Beschränkungen. Die Regelungen unterliegen kurzfristigen Änderungen.
Auch Straßenkontrollen, Stromausfälle und zeitweise unterbrochene Kommunikationsverbindungen können die Durchführung beeinträchtigen.
Für zeitkritische Beobachtungen ist deshalb ein besonders sorgfältiges Vorgehen erforderlich. Unter Umständen ist eine geplante Maßnahme kurzfristig abzusagen.

Die Personensuche in der Ukraine gehört zu unseren internationalen Ermittlungsleistungen. Auftraggeber suchen beispielsweise nach Familienangehörigen, früheren Geschäftspartnern, Erben, Schuldnern oder Personen, zu denen der Kontakt abgebrochen ist.
Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, dass sich viele Menschen seit 2022 innerhalb der Ukraine oder in andere Länder begeben haben. Eine früher zutreffende Wohnanschrift muss deshalb nicht mehr aktuell sein.
Wir unterscheiden zwischen der Feststellung einer Person, einer aktuellen Adressermittlung und der Suche nach einem mutmaßlichen Aufenthaltsland.
Hilfreiche Ausgangsdaten
Erschwerende Umstände
Ukrainische Namen erscheinen in amtlichen Unterlagen überwiegend in kyrillischer Schrift. Bei der Übertragung ins Deutsche oder Englische entstehen unterschiedliche Schreibweisen.
Auch ältere Dokumente oder russischsprachige Namensformen können bei der Recherche eine Rolle spielen.
Deshalb berücksichtigen wir verschiedene Schreibweisen und vorhandene Identitätsmerkmale. Die eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Person besitzt Vorrang vor einer bloßen Namensübereinstimmung.
Eine gesuchte Person könnte inzwischen in Deutschland, Polen, der Slowakei, Moldau oder einem anderen Land leben.
In solchen Fällen ist eine reine Suche innerhalb der Ukraine möglicherweise nicht zielführend. Wir prüfen anhand der vorhandenen Hinweise, ob eine internationale Personensuche sinnvoller erscheint.
Der Ermittlungsauftrag sollte deshalb offenlegen, ob nur eine Anschrift in der Ukraine gesucht ist oder ob auch ein möglicher Auslandsaufenthalt berücksichtigt werden soll.
Bei einer Adressermittlung steht die Identität der gesuchten Person grundsätzlich fest. Ziel ist die Feststellung einer aktuellen Wohn- oder Kontaktanschrift.
Vorhandene alte Anschriften, Geburtsdaten und weitere Identifizierungsmerkmale erleichtern die Recherche.
Wegen kriegsbedingter Wohnortwechsel ist eine historische Adresse besonders sorgfältig zu bewerten.
Ein Registereintrag, eine frühere Wohnanschrift oder ein öffentliches Profil ist noch keine sichere Bestätigung eines aktuellen Aufenthalts.
Die Feststellungen müssen deshalb danach unterschieden sein, ob:
Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, wenn die Adresse später für eine rechtliche Auseinandersetzung oder zur Zustellung von Schriftstücken benötigt ist.
Keine automatische Weitergabe geschützter Aufenthaltsorte
Bei einer Personensuche berücksichtigen wir den legitimen Auftrag und die Rechte der betroffenen Person. Besonders bei gefährdeten Menschen, bewusst untergetauchten Erwachsenen oder sicherheitsrelevanten Aufenthaltsorten kommt gegebenenfalls eine Kontaktvermittlung statt der Weitergabe einer Anschrift in Betracht.
Familienrecherchen reichen teilweise Jahrzehnte zurück. Gesucht ist beispielsweise ein leiblicher Vater, zu dem nach einer Trennung der Kontakt abbrach, oder ein Angehöriger, dessen frühere Wohnanschrift nicht mehr aktuell ist.
Bei historischen Suchaufträgen helfen Geburtsurkunden, Briefe, Fotos, alte Ausweise, frühere Arbeitgeber und Angaben zu weiteren Familienmitgliedern.
Eine sorgfältige Recherche beginnt mit der Prüfung dieser Informationen.
Bei der Suche nach einem leiblichen Vater ist zunächst die eindeutige Identifizierung erforderlich.
Besonders hilfreich sind vollständiger Name, Geburtsdatum und der frühere Wohnort. Bei Namensgleichheit benötigt die Recherche zusätzliche Merkmale.
Ist die Person gefunden, sollte eine Kontaktaufnahme die Interessen beider Seiten berücksichtigen. Eine persönliche Begegnung ist kein automatisch durchsetzbarer Anspruch.
Auch Erbengemeinschaften, Rechtsanwälte und Nachlassverwalter benötigen manchmal Unterstützung bei der Suche nach Angehörigen in der Ukraine.
Der Auftrag kann die Identifizierung eines möglichen Erben, die Feststellung seiner aktuellen Anschrift oder die Überprüfung einer familiären Verbindung betreffen.
Eine detektivische Recherche ersetzt jedoch nicht die rechtliche Feststellung der Erbenstellung oder die Beschaffung erforderlicher amtlicher Personenstandsurkunden.
Eine Personensuche nach einem früheren Geschäftspartner unterscheidet sich grundlegend von der Suche nach einem Menschen, der während des Krieges verschwunden ist.
Bei vermissten Zivilpersonen, Soldaten oder möglichen Kriegsgefangenen sind die zuständigen staatlichen Stellen und humanitären Suchdienste die richtigen ersten Ansprechpartner.
Das Ukrainische Rote Kreuz unterhält einen eigenen Dienst zur Suche nach vermissten Angehörigen und zur Wiederherstellung von Familienkontakten.
Der Dienst bearbeitet insbesondere Anfragen im Zusammenhang mit dem Krieg und arbeitet im internationalen Netzwerk des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds.
Die Hilfe ist kostenlos. Die Suche unterliegt besonderen Vertraulichkeits- und Schutzstandards.
Offizielle Hilfe bei kriegsbedingt vermissten Menschen
Ukrainisches Rotes Kreuz: Restoring Family Links
Internationales Komitee vom Roten Kreuz: Internationaler Suchdienst für Familienangehörige
Bei einer möglichen Gefangenschaft, einem gewaltsamen Verschwinden oder akuter Gefahr sollten Angehörige unmittelbar die zuständigen Behörden und humanitären Suchstellen informieren.
Private Ermittlungen können eine solche offizielle Suche nicht ersetzen. Auch die Weitergabe sicherheitsrelevanter Aufenthaltsorte oder militärischer Informationen ist kein zulässiges gewöhnliches Ermittlungsziel.
Bei einer Personenauskunft geht es darum, vorhandene Angaben zu einer Person anhand zulässiger Informationsquellen zu überprüfen.
Auftraggeber sind beispielsweise Unternehmen, Rechtsanwälte oder Privatpersonen mit einem konkreten, nachvollziehbaren Anlass.
Eine Hintergrundrecherche darf nicht mit einer unbegrenzten Untersuchung des Privatlebens verwechselt sein.
Gesundheitsdaten, intime Informationen oder geschützte Behördenunterlagen gehören nicht zu frei verfügbaren Recherchequellen.
Gleiche Namen, Namensvarianten und veraltete Dokumente können zu Verwechslungen führen.
Bei einer geschäftlichen oder rechtlichen Prüfung sollte deshalb jedes Ergebnis möglichst mit mehreren Identitätsmerkmalen abgeglichen sein.
Der Ermittlungsbericht trennt bestätigte Fakten, Hinweise und offene Fragen.
Ein internationaler Kontakt über eine Partnerbörse oder soziale Medien führt manchmal zu Fragen über Identität, Wohnort oder persönliche Angaben.
Ein Anlass für Ermittlungen entsteht beispielsweise durch widersprüchliche Informationen, ungewöhnliche Geldforderungen oder Dokumente mit erkennbaren Unstimmigkeiten.
Die ukrainische Staatsangehörigkeit einer Person ist für sich selbstverständlich kein Hinweis auf betrügerische Absichten.
Eine Überprüfung soll Gewissheit über nachprüfbare Tatsachen schaffen. Sie ist keine Grundlage für Vermutungen über Charakter oder Motive einer Person.
Wer nach kurzer Bekanntschaft Geld für eine angebliche Notlage, Reise, medizinische Behandlung oder Freigabe verlangt, sollte nicht ungeprüft eine Überweisung erhalten.
Gerade bei schwer überprüfbaren Geschichten empfiehlt sich eine unabhängige Prüfung vor der ersten Zahlung.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zum Romance Scamming und Liebesbetrug.
Deutsche und andere europäische Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen zu ukrainischen Firmen. Daraus ergeben sich Aufträge zur Prüfung von Lieferanten, Vertragspartnern, Unternehmensstrukturen und wirtschaftlichen Verbindungen.
Ein professioneller Internetauftritt oder eine Handelsregisternummer allein beweist weder die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit noch die tatsächliche Durchführung eines angebotenen Geschäfts.
Eine unabhängige Wirtschaftsrecherche hilft dabei, überprüfbare Fakten zusammenzutragen und bestehende Informationslücken zu erkennen.
| Ausgangslage | Mögliche Recherche | Ermittlungsziel |
|---|---|---|
| Neuer Lieferant | Firmenstatus, Registerdaten, Anschrift, Vertretung und Geschäftstätigkeit. | Identität und Plausibilität vor Vertragsabschluss prüfen. |
| Hohe Vorauszahlung | Unternehmensdaten, Zahlungsinformationen und behauptete Lieferfähigkeit abgleichen. | Erkennbare Risiken vor einer Zahlung reduzieren. |
| Unklare Firmenanschrift | Registeranschrift mit öffentlich zugänglichen Quellen und gegebenenfalls örtlichen Feststellungen vergleichen. | Existenz und tatsächliche Nutzung prüfen. |
| Verdacht auf Identitätsbetrug | Firmennamen, Ansprechpartner, Dokumente und Kontaktwege untersuchen. | Unstimmigkeiten in der behaupteten Geschäftsbeziehung erkennen. |
| Schuldner in der Ukraine | Aktuelle Anschrift, wirtschaftliche Verbindungen und zulässige Vermögenshinweise recherchieren. | Weitere rechtliche Schritte vorbereiten. |
| Unklare Unternehmensbeteiligung | Registerinformationen und öffentlich dokumentierte Verbindungen abgleichen. | Bekannte Beteiligungs- und Vertretungsverhältnisse einordnen. |
Eine Due-Diligence-Recherche ist besonders vor größeren Investitionen, Vertragsabschlüssen oder Vorauszahlungen sinnvoll.
Je nach Fall umfasst sie die Prüfung von:
Eine Firmenprüfung bietet keine Garantie für zukünftige Zahlungen oder die Erfüllung eines Vertrags.
Sie unterstützt die Entscheidungsfindung durch eine nachvollziehbare Dokumentation bereits erkennbarer Risiken.
Die Ukraine führt ein einheitliches staatliches Register für juristische Personen, Einzelunternehmer und bestimmte weitere Organisationen.
Das Register trägt die ukrainische Bezeichnung Єдиний державний реєстр und ist unter der Abkürzung EDR bekannt.
Es bildet einen wichtigen Ausgangspunkt für die Prüfung ukrainischer Unternehmen.
Bei einer Firmenrecherche stehen beispielsweise folgende Punkte im Mittelpunkt:
Je nach Fall lassen sich diese Daten mit Geschäftsunterlagen und weiteren unabhängigen Quellen abgleichen.
Der Zugang zu ukrainischen Registern unterliegt teilweise besonderen Regeln des Kriegsrechts. Einzelne Dienste, Datenfelder oder Zugriffsmöglichkeiten können eingeschränkt sein.
Das ukrainische Justizministerium erläutert, dass die staatliche Registrierung von Unternehmen und Immobilienrechten während des Kriegsrechts besonderen organisatorischen Vorgaben unterliegt.
Deshalb prüfen wir vorab, welche Informationen für den konkreten Auftrag tatsächlich erhältlich sind.
Offizielle Informationen zu ukrainischen Registern
Das staatliche Registersystem ist über die Registerübersicht der ukrainischen Nationalen Informationssysteme zugänglich. Ob konkrete Registerauskünfte verfügbar sind, richtet sich nach den jeweils geltenden Zugangsbedingungen.
Ein eingetragenes Unternehmen muss nicht an jeder angegebenen Adresse über eine tatsächlich aktive Betriebsstätte verfügen.
Bei einem konkreten wirtschaftlichen Risiko ist deshalb gegebenenfalls eine zusätzliche Ortsüberprüfung sinnvoll.
Eine solche Maßnahme kommt jedoch nur in einer rechtlich zulässigen und sicherheitstechnisch vertretbaren Region in Betracht.
Bei offenen Forderungen ist zunächst die eindeutige Identifizierung des Schuldners erforderlich.
Die Recherche konzentriert sich beispielsweise auf eine aktuelle Anschrift, bekannte Unternehmen und rechtlich zugängliche Hinweise auf Vermögenswerte.
Die Ukraine verfügt über ein staatliches Register für dingliche Rechte an Immobilien.
Das ukrainische Recht sieht grundsätzlich die Bereitstellung bestimmter Registerinformationen vor. Für entsprechende Auskünfte gelten jedoch Identifizierungs-, Gebühren- und Zugangsvoraussetzungen.
Während des Kriegsrechts bestehen zusätzliche Einschränkungen und organisatorische Besonderheiten.
Eine vollständige Übersicht sämtlicher Immobilien einer beliebigen Person darf deshalb nicht ohne vorherige Prüfung der rechtlichen Zugangsmöglichkeiten versprochen sein.
Ein Immobilienhinweis ist nicht mit einem abschließenden Nachweis über sämtliche Vermögenswerte gleichzusetzen.
Geschützte Bankdaten, Steuerunterlagen und nicht öffentlich zugängliche Behördeninformationen gehören nicht zu frei verfügbaren Recherchequellen.
Eine Observation dient der Dokumentation konkreter, äußerlich wahrnehmbarer Vorgänge.
In der Ukraine ist ihre Durchführung derzeit jedoch an zusätzliche Sicherheits- und Rechtsfragen gebunden.
Eine Observation ist deshalb keine standardmäßig verfügbare Leistung für jeden Ort und jeden gewünschten Zeitraum.
Vor einem Auftrag prüfen wir:
Auch ein berechtigtes Interesse rechtfertigt keine uneingeschränkte Überwachung des Privatlebens.
Militärische Einrichtungen, Kontrollpunkte, kritische Infrastruktur und andere sicherheitsrelevante Bereiche dürfen nicht Gegenstand einer unbefugten Dokumentation sein.
Ebenso ausgeschlossen sind unzulässige Tonaufnahmen, heimliche Zugriffe auf private Kommunikationsmittel und unerlaubte Ortungstechniken.
Bestehen Zweifel an der Sicherheit oder Rechtmäßigkeit einer Maßnahme, ist auf andere Rechercheformen auszuweichen oder auf den Einsatz zu verzichten.
Das mögliche Einsatzgebiet richtet sich nicht allein nach geografischen Entfernungen. Maßgeblich sind die aktuelle Sicherheitslage, die Erreichbarkeit und der konkrete Ermittlungsauftrag.
Kyjiw / Kiew
Hauptstadt mit zahlreichen Unternehmen und Behörden. Dokumenten- und Firmenrecherchen sind ein möglicher Ansatz; örtliche Einsätze benötigen eine aktuelle Sicherheitsprüfung.
Lwiw / Lemberg
Wichtiger Standort im Westen der Ukraine. Auch hier bestehen Risiken durch Luftangriffe und mögliche Einschränkungen.
Odesa / Odessa
Hafen- und Wirtschaftsstandort. Vor-Ort-Maßnahmen unterliegen besonders sorgfältiger Prüfung der jeweiligen Gefahrenlage.
Charkiw
Aufgrund der besonderen Gefahrenlage stehen dokumentenbasierte und andere sichere Rechercheformen im Vordergrund.
Dnipro
Mögliche Firmen- und Personenrecherchen nach Einzelfallprüfung. Die aktuelle Sicherheitssituation beeinflusst jede örtliche Maßnahme.
Weitere Regionen
Recherchen werden unabhängig von der Region zunächst auf Möglichkeiten ohne Vor-Ort-Einsatz geprüft.
Besetzte Gebiete und aktive Kampfzonen
In diesen Regionen bieten wir keine gewöhnlichen operativen Ermittlungen an. Ein vermeintlich einfacher Auftrag, etwa zur Überprüfung einer Anschrift, rechtfertigt keine Gefährdung von Menschen oder Umgehung geltender Sicherheits- und Einreisevorschriften.
Eine Mandantin aus Berlin suchte seit vielen Jahren ihren leiblichen Vater. Der letzte Kontakt lag weit zurück. Bekannt waren sein vollständiger Name, das Geburtsdatum und ältere Informationen zu seinem Wohnort.
Eigene Suchversuche hatten der Auftraggeberin keine aktuelle Anschrift geliefert.
Sie wandte sich deshalb an die Detektei Condor und beauftragte eine Personensuche mit Bezug zur Ukraine.
Ausgangslage
Langjährig unterbrochener Kontakt zum leiblichen Vater. Name, Geburtsdatum und ältere Informationen lagen vor.
Ermittlungsziel
Feststellung des aktuellen Aufenthaltsortes und einer möglichen Kontaktanschrift.
Ergebnis
Die Recherche führte zu einer Anschrift in der Ukraine. Eine anschließende Kontaktaufnahme ermöglichte ein persönliches Wiedersehen.
Für die Mandantin endete damit eine lange Zeit der Ungewissheit.
Die Fallgeschichte verdeutlicht den Wert eindeutiger Identitätsdaten und einer gezielten Recherche. Sie stellt jedoch keine Aussage über die Erfolgsaussichten anderer Suchaufträge dar.
Bei aktuellen Fällen müssen zusätzlich die kriegsbedingten Wohnortwechsel und Sicherheitsbedingungen berücksichtigt sein.
Ein deutscher Auftraggeber darf nicht davon ausgehen, dass sämtliche in Deutschland üblichen Ermittlungsmaßnahmen unverändert in der Ukraine durchführbar sind.
Vor operativen Schritten sind das ukrainische Recht, die geltenden kriegsbedingten Regelungen und die Rechte betroffener Personen zu berücksichtigen.
Die Ukraine beschäftigt sich seit längerer Zeit mit einer speziellen gesetzlichen Regelung der privaten Detektivtätigkeit.
Ein entsprechender Gesetzentwurf trägt die Nummer 3010. Seine parlamentarische Behandlung ist von einer tatsächlich in Kraft getretenen gesetzlichen Erlaubnis zu unterscheiden.
Wir prüfen deshalb für jeden Auftrag, welche Tätigkeit nach geltendem Recht zulässig ist und ob besondere Anforderungen an die ausführenden Personen bestehen.
Privatdetektive besitzen keine allgemeinen polizeilichen Sonderbefugnisse.
Die Ukraine verfügt mit dem Gesetz Nr. 2297-VI über ein eigenes Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten.
Auch die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen internationaler Ermittlungen benötigt einen rechtmäßigen Zweck und muss sich auf erforderliche Informationen beschränken.
Bei einer deutschen Auftragssteuerung sind zusätzlich die anwendbaren Vorgaben der DSGVO zu beachten. Das betrifft insbesondere die Weitergabe personenbezogener Daten an Partner außerhalb der Europäischen Union.
Besonders sensible Informationen dürfen nicht allein aufgrund des Wunsches eines Auftraggebers beschafft oder weitergegeben sein.
Ein Ermittlungsbericht enthält nachvollziehbare Feststellungen, beispielsweise zu geprüften Dokumenten, Quellen oder tatsächlich beobachteten Vorgängen.
Die gerichtliche Verwertbarkeit hängt von der Art der Information, ihrer Beschaffung und dem jeweiligen Verfahren ab.
Ein pauschales Versprechen, dass sämtliche Ermittlungsergebnisse vor jedem Gericht als Beweis anerkannt sind, wäre deshalb unseriös.
Bei einem bereits anhängigen Gerichtsverfahren ist eine Abstimmung des Ermittlungsziels mit dem beauftragten Rechtsanwalt sinnvoll.
Die aktuellen Bedingungen erfordern eine besonders klare Vorbereitung. Wir unterscheiden bereits vor dem Auftrag zwischen einer Recherche aus der Ferne und möglichen örtlichen Maßnahmen.
Wir benötigen das konkrete Ermittlungsziel, bekannte Ausgangsdaten und den Anlass der Untersuchung.
Identitätsmerkmale, Dokumente, frühere Anschriften und bekannte Hinweise bilden die Grundlage für die Planung.
Wir beurteilen, welche Ermittlungsmaßnahmen rechtlich zulässig, praktisch möglich und sicherheitstechnisch vertretbar sind.
Das Angebot beschreibt den vorgesehenen Umfang und die voraussichtlichen Kosten. Gegebenenfalls empfehlen wir eine mehrstufige Recherche.
Nach Auftragserteilung erfolgen die vereinbarten Recherchen. Örtliche Schritte setzen eine erneut vertretbare Sicherheitslage voraus.
Der Bericht dokumentiert bestätigte Informationen, festgestellte Widersprüche und gegebenenfalls verbleibende offene Punkte.
Das Honorar richtet sich nach Ermittlungsart, Umfang, Ausgangsdaten und erforderlichen Maßnahmen.
Die besondere Sicherheitslage beeinflusst die Kosten und die Planbarkeit von Vor-Ort-Einsätzen.
Diese Faktoren beeinflussen die Detektivkosten
Gerade bei Aufträgen mit Ukraine-Bezug empfehlen wir eine sinnvolle Aufteilung in einzelne Recherchephasen.
Zunächst erfolgt eine Prüfung der vorhandenen Daten und der aus der Ferne verfügbaren Informationen.
Erst danach beurteilen wir, ob weitere Ermittlungen notwendig und durchführbar sind.
Diese Vorgehensweise hilft, den finanziellen Aufwand auf die tatsächlich erforderlichen Schritte zu begrenzen.
Die Dauer hängt vom Sachverhalt und den zugänglichen Informationsquellen ab.
Einfache Dokumenten- oder Firmenprüfungen benötigen unter Umständen nur wenige Arbeitstage. Umfangreiche Personensuchen, historische Familienrecherchen und Fälle mit kriegsbedingten Wohnortwechseln können deutlich mehr Zeit beanspruchen.
Bei örtlichen Ermittlungen sind zusätzliche Verzögerungen durch Sicherheitslage, Verkehr und behördliche Einschränkungen möglich.
Eine feste Erfolgs- oder Termingarantie ist deshalb nicht Bestandteil eines seriösen Angebots.
Ermittlungen in der Ukraine besprechen
Schildern Sie uns den Sachverhalt, die vorhandenen Informationen und das gewünschte Ermittlungsziel.
Ja. Dokumentenbasierte Recherchen, ausgewählte Firmenprüfungen und Personensuchen sind je nach Datenlage möglich. Vor-Ort-Einsätze setzen eine gesonderte Prüfung der Sicherheitslage, der Erreichbarkeit und der rechtlichen Voraussetzungen voraus.
Reguläre operative Ermittlungen in besetzten Gebieten oder aktiven Kampfzonen bieten wir nicht an. Eine mögliche Recherche beschränkt sich dort auf rechtlich zulässige und sicher durchführbare Alternativen.
Vollständiger Name, Geburtsdatum, frühere Anschrift, Herkunftsort, Angehörige und vorhandene Dokumente sind besonders hilfreich. Bei möglichen kriegsbedingten Wohnortwechseln sollten auch Hinweise auf andere Aufenthaltsländer vorliegen.
Bei vermissten Angehörigen sollten zunächst die zuständigen Behörden und der kostenlose Suchdienst des Ukrainischen Roten Kreuzes beziehungsweise das internationale Netzwerk des IKRK eingeschaltet sein. Private Recherchen ersetzen diese Stellen nicht.
Ja. Je nach Verfügbarkeit prüfen wir Registerangaben, Geschäftsanschrift, Vertretungsverhältnisse und weitere rechtlich zugängliche Unternehmensinformationen. Während des Kriegsrechts bestehen teilweise besondere Zugangsbedingungen.
Für Immobilien existiert ein staatliches Register. Die Beschaffung personenbezogener Informationen unterliegt Identifizierungs-, Gebühren- und Zugangsvoraussetzungen. Während des Kriegsrechts sind zusätzliche Einschränkungen zu beachten.
Die Kosten hängen von Ermittlungsziel, Datenlage, Rechercheumfang und gegebenenfalls erforderlichen örtlichen Maßnahmen ab. Nach Prüfung des Sachverhalts erhalten Sie ein individuelles Angebot.
Sie übermitteln den Sachverhalt, die bekannten Ausgangsdaten und das gewünschte Ergebnis. Anschließend prüfen wir die rechtliche und praktische Machbarkeit sowie die aktuelle Sicherheitslage und erstellen ein Angebot.
Sie suchen eine Person, möchten einen Geschäftspartner überprüfen oder benötigen Informationen zu einem konkreten Sachverhalt in der Ukraine?
Svenja Meismann ist Ihre Ansprechpartnerin für die internationale Koordination. Wir beurteilen, welche Recherchen unter den aktuellen Bedingungen realistisch sind und welche Angaben wir für eine erste Einschätzung benötigen.
Detektiv Slowakei
Personensuche und Ermittlungen im Nachbarland der Ukraine.
Detektiv Ungarn
Private und wirtschaftliche Recherchen in Ungarn.
Detektiv Polen
Personen- und Adressermittlungen sowie Firmenrecherchen in Polen.
Detektiv Moldawien
Ermittlungen, Personensuchen und Hintergrundrecherchen in Moldau.
Offizielle Informationen zur Ukraine
Auswärtiges Amt: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise
Ukrainisches Rotes Kreuz: Suchdienst für vermisste Angehörige
Internationales Komitee vom Roten Kreuz: Family Links
Ukrainische Nationale Informationssysteme: Staatliche Register
Rechtlicher und sicherheitsbezogener Hinweis: Diese Seite informiert über mögliche Ermittlungen in der Ukraine. Die konkrete Durchführbarkeit hängt von Auftrag, Einsatzort, geltenden Rechtsvorschriften und aktueller Sicherheitslage ab. Die Darstellung ersetzt keine individuelle Rechtsberatung und keine amtlichen Reise- oder Sicherheitshinweise.

Wir sind seit drei Generationen Mitglied in der World Association of Detectives, dem größten Detektiv-Verband der Welt. Im Weltverband stellen wir einen Board Member als Director der WAD.

Über einen unserer Geschäftsführer sind wir Mitglied im Bundesverband des Detektiv- und Ermittlungsgewerbes e.V. (BuDEG), nachdem er zuvor schon Jahrzehnte im BDD und BID Mitglied war.

Wir sind seit Jahrzehnten Mitglied in der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. Der Verband ist Mitglied der Public Private Partnership "Sicherheits-Partnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität".
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