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Bitcoin Anlagebetrug: Achten Sie auf diese Fallen

Autor: Jochen Meismann, Experte bei Bitcoin Anlagebetrug

Betrug mit Kryptowährungen

Kryptowährungen sind in aller Munde und versprechen schnelle Gewinne. Doch in diesem komplizierten Finanzfeld tummeln sich unzählige Betrüger, die nur darauf aus sind, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Bitcoin-Betrug funktioniert.

Beim Krypto Betrug arbeiten viele Täter mit Fake-Trading-Plattformen, bei denen ein Bitcoin Konto angelegt werden soll, über das dann die Transaktionen erfolgen.

So läuft der Bitcoin Betrug

Cyberkriminelle werben im Internet massiv für Investitionen in Bitcoin und andere Kryptowährungen. Diese Anzeigen finden sich in sozialen Netzwerken wie Facebook oder auf beliebigen Webseiten, die Werbung von Dritten auf ihrer Seite zulassen.

Der Nutzer kann sich die Kryptowährung aussuchen wie zum Beispiel

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Ripple.

Die geschaltete Werbung sieht aus wie News-Artikel aus einem Nachrichtenportal. Um Glaubwürdigkeit vorzugaukeln, sind die Beiträge garniert mit den Logos von Fernsehsendern wie RTL oder ZDF. Zusätzlich sind sie noch versehen mit Fotos von prominenten Personen  – von Dieter Bohlen bis hin zu Günter Jauch.

Allerdings ist weder den Fernsehsendern noch den Prominenten etwas davon bekannt, dass mit deren Logos und Konterfeis rechtswidrig geworben wird.

Nach dem Klick auf die Anzeige nehmen die Betrüger Kontakt auf

Klickt ein Leser aus Interesse auf die Anzeige und gibt dann im Kontaktformular seine Daten ein, ist fortan im Fadenkreuz der Anlagebetrüger und das Spiel der Anlagebetrüger beginnt.

Diese nehmen unmittelbar telefonisch oder per E-Mail den Kontakt zu dem Interessenten auf. Ein deutschsprachiger Berater, der sich Konto Manager nennt, ist am Telefon sehr freundlich und erklärt, alles sei serös.

Der Konto Manager hat in vielen Fällen eine Telefonnummer aus London. Er erklärt dem Interessenten dann, wie einfach das Traden mit dem Bitcoin oder anderen Kryptowährungen ist. Was niemand ahnt: Eine Telefonnummern Rückverfolgung ist bei solchen Nummern nicht möglich.

Der Interessent erfährt, dass er praktisch nur gewinnen kann, wenn er den Trading-Tipps des Experten vertraut. Ist der Interessent einverstanden, richtet der Betrüger gemeinsam mit dem Opfer auf einer echt aussehenden Tradingplattform einen Account ein.

Dazu ruft der vorgebliche Chef an, der sich im Bedarfsfall über das Programm Any Desk auf dem PC oder iPad des Opfers einloggt und zusammen ein Krypto Konto erstellt.

Besucht das Opfer die Plattform und loggt sich dort ein, gibt es auf den ersten Blick keinen Zweifel, dass diese echt ist. Aber: Sie ist nur ein Fake und ist den echten Plattformen zum Traden mit Kryptowährungen täuschend echt nachempfunden. Eine Laie kann keinen Unterschied erkennen, ob es ein echter Online-Handelsplatz ist oder ein Fake.

Die Namen der falschen Konten sind den echten ebenfalls sehr ähnlich. Ein Beispiel: Statt der real existierenden Plattform Coinbase nennen die Betrüger die Fake Plattformen dann Conbase oder Coinbaise und irgendwie ähnlich.

Anlagebetrug mit Bitcoins - so erkennen Sie die Falle

Anleger zahlt die erste kleine Summe ein

Der vermeintliche Anlageberater aus London, der sich so gut mit der Krypto-Währung auskennt, ruft laufend beim Opfer an und gewinnt so dessen Vertrauen. Die gesamte Kommunikation läuft über Handy oder WhatsApp.

Er suggeriert dem Anleger, ihm als Broker beim digitalen Handel auf der Plattform zu helfen. Er verdiene dann seinen Anteil an den Gewinnen und am Spread. Ansonsten sei seine wertvolle Beratung umsonst.

Um nun mit dem Geldverdienen starten zu können, sei eine erste Einzahlung notwendig. Also zahlt der neue Anleger nach dem Einrichten des Zugangs einen ersten kleinen Betrag auf ein Konto im Ausland ein. Damit ist die Falle bereits zugeschnappt und der Betrugsfall nimmt seinen Lauf.

Die Zahlungen gehen beispielsweise ins UK oder in die Türkei, wo unsere Detektive in der Türkei häufig nachermitteln müssen und in letzter Zeit häufig nach Litauen, wo unser Detektiv Litauen direkt vor Ort Überprüfungen vornehmen kann.

Über die Fake-Cybertrading-Plattformen gaukeln die Täter dem Opfer erhebliche Gewinne vor. Überweisungen, die das Opfer auf Konten von Finanzagenten macht, werden auf der Fake-Plattform angezeigt. Gleichzeitig sieht der vermeintliche Anleger, wie sich sein Kapital vermehrt. Aber: Tatsächlich ist das Geld niemals irgendwo investiert worden. Vielmehr landet es sofort in den Taschen der Betrüger.

Das Opfer soll weiteres Geld einzahlen

Sieht das Opfer, wie schnell sich das vermeintlich angelegte Kapital vermehrt, ist er geneigt, weiteres Geld nachzuschießen. Der Anbieter in Form des Konto-Managers rät dringend dazu, jetzt größere Summen anzulegen, denn die Marktaussichten seien hervorragend.

Opfer bemerken Betrügereien erst, wenn Kapital ausgezahlt werden soll

Möchte ein Anleger sein Geld oder Teile davon ausgezahlt bekommen, kommt das böse Erwachen. Jetzt erklärt der Konto-Manager, dass zuvor Gebühren zu entrichten seien. Das sind beispielsweise

  • Auszahlungsgebühren
  • Steuern
  • Zollgebühren
  • Wechselgebühren
  • und ähnliche fiktive Gebühren

Erst nach Eingang dieser Zahlung sei es möglich, den vermeintlichen Gewinn auszuschütten. Aus gesetzlichen Gründen sei eine Aufrechnung der Gebühren mit dem Gewinn nicht möglich.

Ist die erste Gebühr geflossen, steht die nächste an. Am Ende hat das Opfer mit einem Totalverlust des investierten Kapitals zu rechnen.

Die Zahl der Opfer von Anlagebetrug mit Kryptowährungen geht trotz aller Warnmeldungen in den Medien in die Zigtausende. Der gesamte Schaden beläuft sich auf viele Millionen Euro. Die meisten Opfer sehen ihr Geld nie wieder. Macht das Opfer dann eine Personensuche in London, stellt sich heraus, dass es die Person gar nicht gibt.

Täter beim Betrug mit Krypto-Währungen sind aus dem Ausland

Die Täter bei dieser Art der Cyberkriminalität mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Die Betrugsmasche läuft fast immer nach einem festen Schema ab. Die Kriminellen haben einen klaren Plan, wie sie möglichst schnell und effektiv an das Geld der Opfer kommen.

Für den Bitcoin Betrug eröffnen Sie immer neue Fake Plattformen wie beispielsweise:

  • Nobel Trade
  • Trade Capital
  • Fibonetix
  • Huludox
  • Forbslab

Die Daten der Interessenten sind bares Geld wert, solange diese nicht ahnen, dass sie einem Betrug aufsitzen. Sind die Zahlungen einmal geflossen, ist es selbst mit Hilfe spezialisierter Rechtsanwälte schwer, das Geld wieder zu realisieren.

So schützen Sie sich vor dem Bitcoin Betrug

Da es bei dem Anlagebetrug verschiedene Betrugsmaschen gibt, ist es schwer, einen klaren Leitfaden als Anlegerschutz zu verfassen. Ein Punkt ist aber bei allen Betrugsmaschen gleich: Die Täter versprechen den Opfern extrem hohe Renditen.

Suggeriert Ihnen ein angeblicher Krypto-Berater, Sie könnten praktisch risikolos eine sehr hohe Rendite mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen erzielen, sollten bei Ihnen alle Warnlampen angehen.

Das Investieren in eine Kryptowährung ist selbst bei real existierenden Börsen extrem risikoreich und kann im Totalverlust enden, wenngleich es rein theoretisch fraglos auch Kursgewinne geben kann. Nichts ist unmöglich, aber eben nur dann, wenn das Geld auch wirklich in Bitcoins investiert wird und nicht auf den Konten von Betrügern landet.

Überprüfen Sie daher das Unternehmen, mit dem Sie Geschäfte machen wollen, auf Herz und Nieren.

  • Wo hat es seinen Sitz?
  • Ist es im Handelsregister oder einer vergleichbaren Stelle im Ausland eingetragen?
  • Gibt es ein Impressum?
  • Welche Firmen sind an dieser Adresse?
  • Wer steckt hinter der Webseite?
  • Gibt es Warnungen im Internet?

Bei einem Unternehmen im Ausland haben Sie selbst nur wenige Möglichkeiten, das Unternehmen zu überprüfen und sich so vor Anlagebetrug mit Bitcoins zu schützen. Da ist es gut zu wissen, dass Experten wie wir weltweit umfassende Firmenprüfungen durchführen.

Wir überprüfen den Broker

Um den Anbieter, mit dem Sie zusammenarbeiten möchten, analysieren zu können, benötigen wir vorab von Ihnen oder Ihrem Anwalt eine vollständige Auskunft über alle bekannten Daten des Unternehmens.

Wir verstehen, dass viele Menschen auf der Welle des Hypes um Bitcoin oder andere Kryptowährungen mitschwimmen wollen, insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen. Das ist völlig legitim, solange es sich bei dem Anbieter um ein seriöses Unternehmen handelt.

Durch einen Check des Brokers oder Traders schützen Sie sich vor einer Abzocke durch Betrügerbanden, die mit falschen Kapitalanlagen Millionen Euro erbeuten. Diese Masche mit falschen Geldanlagen heißt Bitcoin Scam – nach dem englischen Wort „to scam“ für betrügen.

Wenn Sie Ihre Investition absichern wollen, müssen Sie Vorsicht bewahren. Unsere Detektive bewahren Sie davor, Betrügern in die Hände zu fallen. Zwar kostet Sie diese Überprüfung etwas Geld, aber sie bewahrt Sie eindeutig davor, ein Betrugsopfer zu sein.

Wir konnten vielen Anlegern helfen, nicht Opfer von Anlagebetrug mit Bitcoins & Co durch kriminelle Banden zu werden. Andere kamen leider zu spät zu uns wie ein Kunde, der unsere Detektei in Hamburg aufsuchte und im Zuge des Bitcoin Betrugs über 100.000 Euro an eingesetztem Kapital verloren hatte. Die Polizei war machtlos.

Lassen Sie sich jetzt beraten, um einem Anlagebetrug vorzubeugen

Bevor Sie bei einem unbekannten Anbieter auch nur einen Anteil eines Bitcoins kaufen, sprechen Sie mit unseren Detektiven. Die Beratung ist unverbindlich und diskret. Rufen Sie jetzt an:

02369 – 20 300

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