Autorin:
Svenja Meismann, Mitglied im Board of Directors der World Association of Detectives
Co-Autor und fachliche Prüfung:
Alfons Meismann, Chefdetektiv mit mehr als 50 Jahren Erfahrung sowie Mitglied der World Association of Detectives (WAD), BuDEG und ÖDV
Letzte redaktionelle Aktualisierung: August 2026
Internetbetrug beginnt oft mit etwas, das zunächst plausibel wirkt: einer Nachricht der eigenen Bank, einem besonders günstigen Angebot, einer interessanten Online-Bekanntschaft oder einer vermeintlich sicheren Geldanlage. Erst später zeigt sich, dass Identität, Webseite, Dokumente oder Geschichte erfunden wurden.
Betrüger im Internet arbeiten keineswegs immer mit ausgefeilter Technik. Oft genügt eine überzeugende Geschichte. Zeitdruck, Vertrauen, Angst, Hoffnung oder die Aussicht auf einen finanziellen Vorteil bringen Menschen dazu, Geld zu überweisen, Zugangsdaten weiterzugeben oder Warnsignale zu übersehen.
Wer die wiederkehrenden Muster kennt, kann viele Betrugsversuche früher erkennen. Dieser Ratgeber erklärt wichtige Formen von Internetbetrug, zeigt konkrete Fälle aus unserer Ermittlungspraxis und beschreibt, was Betroffene nach einer Zahlung oder Datenweitergabe tun können.
Internetbetrug kurz erklärt
Internetbetrug liegt vereinfacht gesagt dann vor, wenn Täter über digitale Kommunikationswege bewusst falsche Tatsachen vorspiegeln, um sich Geld, Daten oder andere Vorteile zu verschaffen. Die konkrete Masche kann sehr unterschiedlich aussehen. Das Grundprinzip bleibt oft ähnlich: Vertrauen herstellen, Druck erzeugen und das Opfer zu einer Handlung bewegen, bevor Zweifel ausreichend geprüft werden.
Der Begriff Internetbetrug umfasst sehr unterschiedliche Betrugsformen, bei denen Kommunikation, Kontaktaufnahme, Zahlungsabwicklung oder Täuschung über das Internet erfolgen. Täter nutzen gefälschte Identitäten, manipulierte Webseiten, falsche Dokumente oder erfundene Geschichten.
Die Kontaktaufnahme kann per E-Mail beginnen, über soziale Netzwerke erfolgen oder auf einer Dating-Plattform stattfinden. Auch Kleinanzeigenportale, Messenger, gefälschte Onlineshops und vermeintliche Investmentplattformen werden genutzt.
Das Medium ändert sich, das Ziel meist nicht. Das Opfer soll Geld bezahlen, persönliche Daten offenlegen, Zugangsdaten preisgeben oder eine Handlung ausführen, die dem Täter einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft.
Online-Betrug lässt sich deshalb nicht allein an einer bestimmten Plattform erkennen. Ein professionell gestalteter Internetauftritt kann betrügerisch sein. Eine einfache Nachricht kann dagegen tatsächlich von einem seriösen Unternehmen stammen. Für die Prüfung zählen die konkreten Angaben und ihre Nachprüfbarkeit.
In unserer täglichen Arbeit begegnen uns sehr unterschiedliche Maschen. Manche existieren seit Jahrzehnten und wurden lediglich an neue Kommunikationswege angepasst. Andere entstanden rund um Kryptowährungen, soziale Netzwerke oder aktuelle Bezahlsysteme.
Beim Phishing erhalten Betroffene eine E-Mail, SMS oder Messenger-Nachricht, die scheinbar von einer Bank, einem Paketdienst, einem Zahlungsanbieter oder einer Behörde stammt.
Oft enthält die Nachricht einen Link zu einer gefälschten Webseite. Dort sollen Zugangsdaten, Kreditkartendaten, TANs oder andere Sicherheitsinformationen eingegeben werden. Die Seiten können dem Original sehr ähnlich sehen. Logos, Farben und Formulierungen werden kopiert.
Misstrauisch sollten Sie werden, wenn eine Nachricht überraschend Handlungsdruck erzeugt. Typische Behauptungen lauten etwa, ein Konto werde gesperrt, eine Zahlung müsse bestätigt oder eine Sendung gegen eine kleine Gebühr freigegeben werden.
Gefälschte Onlineshops locken mit stark reduzierten Markenartikeln, Elektronik, Fahrzeugen oder anderen begehrten Produkten. Manche Seiten wirken erstaunlich professionell. Ein Impressum ist vorhanden, Allgemeine Geschäftsbedingungen wurden eingebunden und Produktbilder stammen aus echten Shops.
Nach der Zahlung kommt keine Ware. In anderen Fällen erhalten Kunden minderwertige Fälschungen oder Produkte, die mit dem bestellten Artikel kaum etwas zu tun haben.
Ein einzelnes Warnzeichen beweist noch keinen Betrug. Mehrere Auffälligkeiten zusammen sollten jedoch zu einer genaueren Prüfung führen: ungewöhnlich niedrige Preise, ausschließlich Vorkasse, widersprüchliche Unternehmensdaten, neu registrierte Domains oder ein Impressum, dessen Angaben sich nicht bestätigen lassen.
Beim Romance Scamming, auch Love Scamming genannt, bauen Täter über Dating-Plattformen, soziale Netzwerke oder Messenger eine vermeintliche Liebesbeziehung auf.
Der Kontakt kann über Wochen oder Monate intensiv sein. Fotos werden geschickt, Zukunftspläne entstehen, tägliche Nachrichten schaffen Nähe. Geld spielt anfangs oft keine Rolle.
Dann tritt ein Problem auf. Eine Krankheit. Schwierigkeiten auf einer Geschäftsreise. Ein eingefrorenes Konto. Zollkosten. Ein angeblich dringend benötigtes Flugticket.
Die erste Forderung bleibt oft nicht die letzte. Hat das Opfer einmal gezahlt, folgt vielfach ein neues Hindernis mit einer neuen Begründung. Diese Eskalation sehen wir in Romance-Scam-Fällen immer wieder.
Auch auf Kleinanzeigenportalen und sozialen Marktplätzen treten Käufer und Verkäufer mit falschen Zahlungsnachweisen, manipulierten Links oder frei erfundenen Versandbestätigungen auf.
Eine bekannte Variante: Der Käufer schickt einen angeblichen Überweisungsbeleg und drängt auf sofortigen Versand. Das Geld ist zu diesem Zeitpunkt gar nicht eingegangen.
Umgekehrt verlangen falsche Verkäufer Vorkasse für eine Ware, die nie existiert hat. Beim Dreiecksbetrug werden echte Käufer und Verkäufer gegeneinander ausgespielt, während der Täter Zahlungs- und Versandwege so kombiniert, dass seine eigene Rolle zunächst kaum auffällt.
Versenden Sie Ware erst, wenn Sie den tatsächlichen Zahlungseingang selbst geprüft haben. Ein Screenshot oder eine per E-Mail verschickte Zahlungsbestätigung genügt dafür nicht.
Investmentbetrug arbeitet mit professionell gestalteten Handelsplattformen, vermeintlichen Brokern und außergewöhnlich hohen Renditen. Auf dem Bildschirm wächst das angebliche Guthaben. Teilweise können Betroffene anfangs sogar kleinere Beträge auszahlen lassen.
Das schafft Vertrauen. Später werden größere Einzahlungen verlangt. Möchte der Anleger sein Geld zurück, tauchen plötzlich Steuern, Gebühren, Sicherheitsleistungen oder angebliche Freigabekosten auf.
Die angezeigten Gewinne können vollständig erfunden sein. Ein steigender Kontostand auf einer Webseite beweist nicht, dass dieses Geld tatsächlich existiert.
Kryptowährungen werden bei verschiedenen Betrugsformen eingesetzt. Täter werben mit angeblichen Trading-Bots, exklusiven Krypto-Projekten, Mining-Angeboten oder vermeintlichen Börsen.
Besonders aufwendig sind sogenannte Pig-Butchering-Scams. Hier wird oft zunächst eine persönliche oder romantische Beziehung aufgebaut. Erst später lenkt der Täter das Gespräch auf eine angeblich profitable Investitionsmöglichkeit.
Auch gefälschte Wallets, manipulierte Handelsplattformen und Phishing-Seiten für Zugangsdaten kommen vor. Kryptotransaktionen können nach einer Übertragung technisch schwer rückholbar sein. Deshalb sollte die Identität des Empfängers vor größeren Zahlungen besonders sorgfältig geprüft werden.
Beim Vorschussbetrug wird dem Opfer ein größerer Vorteil versprochen. Das kann ein Kredit, eine Erbschaft, ein Großauftrag, ein Gewinn oder eine andere lukrative Gelegenheit sein.
Vorher müsse jedoch eine vergleichsweise kleine Summe bezahlt werden. Angebliche Steuern, Bearbeitungsgebühren, Versicherungen oder Sicherheitsleistungen dienen als Begründung.
Nach der ersten Zahlung folgt oft eine weitere Forderung. Der versprochene Vorteil bleibt aus.
Internetbetrüger fordern ihre Opfer immer wieder auf, Guthabenkarten etwa von Apple, Google Play, Amazon oder Steam zu kaufen und die Codes anschließend zu übermitteln.
Die Begründungen wechseln. Angeblich müssen Gebühren beglichen, offene Forderungen bezahlt oder Sicherheitsleistungen erbracht werden.
Ein deutliches Warnsignal: Behörden, Banken und seriöse Unternehmen verlangen keine Begleichung regulärer Forderungen durch die Übermittlung von Geschenkkarten-Codes.
Allgemeine Warnungen helfen. Anschaulicher wird das Vorgehen der Täter aber an konkreten Fällen. Die folgenden Beispiele stammen aus Sachverhalten, mit denen unsere Detektei befasst war.
Ein 67-jähriger Witwer aus Nordrhein-Westfalen lernte auf einer Dating-Plattform eine Frau kennen, die sich „Marie“ nannte. Sie gab an, als Ärztin für eine Hilfsorganisation tätig zu sein.
Über Wochen bestand täglicher Kontakt. Es wurden Fotos ausgetauscht, telefoniert und gemeinsame Zukunftspläne besprochen. Nach etwa zwei Monaten bat die Frau um 5.500 Euro. Ihre Tochter sei schwer erkrankt und benötige dringend eine Operation.
Der Mann überwies. Zwei Wochen später folgte eine weitere Forderung über 6.800 Euro für ein Flugticket und medizinisches Material. Insgesamt hatte er bereits mehr als 21.000 Euro gezahlt, als ihm Zweifel kamen und er unsere Detektei einschaltete.
Die Überprüfung ergab, dass die verwendeten Fotos gestohlen waren und die behauptete Identität nicht existierte. Hinter dem Profil stand nach den damaligen Ermittlungen eine Betrügerstruktur mit Bezug zur Elfenbeinküste. Weitere Hintergründe zu vergleichbaren Fällen finden Sie unter Betrugsfälle aus der Elfenbeinküste.
Ein Mann erhielt die E-Mail eines vermeintlichen Autohändlers. Auf dessen Webseite wurde ein nahezu neuwertiger Audi für 58.500 Euro angeboten. Vergleichbare Fahrzeuge kosteten zu diesem Zeitpunkt etwa 80.000 Euro.
Die Seite machte zunächst einen seriösen Eindruck. Impressum, AGB und Widerrufsbelehrung waren vorhanden. Der Verkäufer erklärte den günstigen Preis mit einem Lagerabverkauf nach einer Insolvenz.
Der Käufer überwies den Kaufpreis auf ein deutsches Bankkonto. Eine Woche später war die Webseite verschwunden. Telefonisch war niemand mehr erreichbar.
Unsere Prüfung ergab, dass das Impressum von einem anderen Unternehmen kopiert worden war. Auch das verwendete Konto führte nicht zu dem angeblichen Autohändler. Der professionell wirkende Internetauftritt war Teil der Täuschung.
Eine Frau bot über Kleinanzeigen ein gebrauchtes iPhone für 420 Euro an. Kurz nach Veröffentlichung meldete sich ein Interessent und bot sogar 450 Euro, wenn das Gerät sofort verschickt werde.
Als Zahlungsnachweis erhielt die Verkäuferin per E-Mail einen vermeintlichen Überweisungsbeleg. Das Dokument sah auf den ersten Blick echt aus. Sie verschickte das Telefon.
Auf ihrem Konto kam jedoch kein Geld an. Später stellte sich heraus, dass der Zahlungsnachweis digital manipuliert worden war.
Was diese Fälle gemeinsam haben
Die Täter schaffen zunächst Glaubwürdigkeit. Eine emotionale Beziehung, ein professioneller Firmenauftritt oder ein scheinbar echter Zahlungsbeleg soll Zweifel reduzieren. Erst danach kommt der Moment, in dem das Opfer schnell handeln soll.
Kein einzelnes Merkmal beweist automatisch einen Betrug. Treffen jedoch mehrere Auffälligkeiten zusammen, sollte der Kontakt oder das Angebot genauer geprüft werden.
„Das Angebot gilt nur noch heute.“ „Ihr Konto wird gesperrt.“ „Ich brauche das Geld sofort.“ Solche Aussagen sollen verhindern, dass Betroffene nachdenken, Rückfragen stellen oder einen Dritten um Einschätzung bitten.
Ein seriöser Vorgang hält normalerweise eine Plausibilitätsprüfung aus. Wer Sie aktiv davon abhält, Informationen zu prüfen, schafft selbst einen Grund für Misstrauen.
Ungewöhnliche Satzstellungen, wechselnde Anredeformen oder auffällige Übersetzungsfehler können auf eine falsche Identität hindeuten. Als Beweis taugen sie allein nicht.
Auch seriöse Menschen schreiben fehlerhaft. Umgekehrt können Betrüger heute sehr saubere Texte verfassen. Sprachliche Auffälligkeiten sind deshalb nur ein Teil des Gesamtbildes.
Bei Love Scamming erleben wir immer wieder, dass Täter direkten Live-Kontakt vermeiden. Die Kamera sei defekt, das Internet schlecht oder Videoanrufe seien am angeblichen Arbeitsplatz verboten.
Eine einzelne Absage ist unauffällig. Werden Videoanrufe jedoch über Wochen systematisch verhindert und kommen gleichzeitig Geldforderungen hinzu, sollte die behauptete Identität überprüft werden.
Nach einer Zahlung ist vor allem eines wichtig: strukturiert handeln. Viele Betroffene versuchen zunächst, den Täter zur Rückzahlung zu bewegen. Das kann dazu führen, dass weitere Forderungen folgen oder wichtige Informationen verloren gehen.
Die wichtigsten Schritte nach einem Betrugsverdacht
Chats und Webseiten können gelöscht werden. Accounts werden gesperrt, Telefonnummern abgeschaltet, Domains aufgegeben. Deshalb sollten vorhandene Informationen frühzeitig gesichert werden.
Hilfreich sind beispielsweise vollständige Chatverläufe, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kontoverbindungen, Namen, Fotos, Ausweiskopien, Vertragsunterlagen und Zahlungsbelege.
Löschen Sie verdächtige Nachrichten nicht aus Ärger oder Enttäuschung. Gerade unscheinbare Angaben können bei späteren Recherchen eine Verbindung zu anderen Daten herstellen.
Eine Strafanzeige sollte bei einem konkreten Betrugsverdacht nicht durch private Ermittlungen ersetzt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft verfügen über Befugnisse, die einer Detektei nicht zur Verfügung stehen.
Private Ermittlungen können ergänzen. Sie können beispielsweise dazu dienen, die Plausibilität einer Identität zu prüfen, öffentliche Firmeninformationen auszuwerten oder vorhandene Dokumente und Internetspuren näher zu untersuchen.
Internetbetrug hinterlässt meist mehrere einzelne Spuren. Eine Telefonnummer passt nicht zur behaupteten Herkunft. Ein Foto taucht unter anderem Namen auf. Das angegebene Unternehmen existiert zwar, hat aber mit dem vermeintlichen Ansprechpartner nichts zu tun.
Die Aufgabe unserer Detektei besteht darin, solche Angaben systematisch zu prüfen und Widersprüche nachvollziehbar zu dokumentieren.
Internetbetrüger verwenden falsche Namen, fremde Fotos oder erfundene berufliche Lebensläufe. Bei einer Überprüfung werden die vorhandenen Angaben miteinander verglichen und, soweit möglich, über zugängliche Quellen verifiziert.
Eine solche Recherche kann zeigen, dass ein Foto bereits unter anderen Namen verwendet wurde, eine behauptete berufliche Tätigkeit nicht nachvollziehbar ist oder wesentliche Angaben zur Person nicht zusammenpassen.
Eine Identität lässt sich jedoch nicht in jedem Fall vollständig feststellen. Täter können ausschließlich gestohlene Daten verwenden und selbst nur wenige Spuren hinterlassen.
In Betrugsfällen erhalten Opfer immer wieder Ausweiskopien, Verträge, Kontoauszüge, Rechnungen, Zollunterlagen oder Zahlungsnachweise. Ein professionelles Erscheinungsbild ist kein Echtheitsbeweis.
Bei der Prüfung können formale Fehler, widersprüchliche Daten, falsche Behördenbezeichnungen, unplausible Nummern oder sichtbare Manipulationsspuren auffallen. Je nach Dokument und Herkunft sind weitere Recherchen erforderlich.
Bei Fake Shops und Investmentbetrug nutzen Täter echte Firmennamen oder kopieren Angaben seriöser Unternehmen. Deshalb reicht es nicht aus, lediglich zu prüfen, ob ein Unternehmen mit diesem Namen existiert.
Relevant ist die Verbindung zwischen Webseite, Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer, Bankverbindung und tatsächlichem Unternehmen.
Bei professionell aufgebauten Betrugsseiten fehlt genau diese Verbindung immer wieder.
Eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse kann Hinweise auf weitere Profile, Webseiten oder frühere Verwendungen liefern. Auch Domaininformationen, öffentlich sichtbare Firmenangaben und alte Internetspuren können für die Einordnung hilfreich sein.
Nicht jede Recherche führt zu einem Namen. Bei professionell organisierten Tätergruppen sind Telefonnummern, Konten und technische Infrastruktur oft nur kurzfristig in Gebrauch.
Viele Fälle führen ins Ausland. Das gilt besonders für Romance Scamming, Vorschussbetrug und bestimmte Formen des Investmentbetrugs.
Über unser internationales Ermittlernetzwerk können bei geeigneten Fällen zusätzliche Recherchen im jeweiligen Land koordiniert werden. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt von den vorhandenen Ausgangsdaten und den rechtlichen Rahmenbedingungen vor Ort ab.
Sie möchten eine Person, Firma oder Online-Bekanntschaft überprüfen lassen?
Schildern Sie uns, welche Informationen bereits vorliegen. Wir prüfen, welche Ermittlungsansätze für Ihren Fall sinnvoll sind.
Vollständig ausschließen lässt sich Internetbetrug nicht. Einige einfache Gewohnheiten reduzieren das Risiko jedoch erheblich.
Besondere Vorsicht ist sinnvoll, wenn Geldforderung, Zeitdruck und schwer überprüfbare Identität gleichzeitig auftreten. Diese Kombination sehen wir in vielen Fällen, unabhängig davon, ob es sich um Love Scamming, Vorschussbetrug oder ein vermeintliches Investment handelt.
Die Schäden durch Internetbetrug in Deutschland bewegen sich jährlich im dreistelligen Millionenbereich. Jedes Jahr registrieren die Strafverfolgungsbehörden mehrere hunderttausend Fälle von Online Betrug.
Die tatsächliche Zahl dieser Betrugsdelikte dürfte deutlich höher liegen, da viele Betroffene keine Anzeige erstatten. Besonders hohe Schäden entstehen durch Investmentbetrug, Romance Scamming und Fake Shops. Internetbetrug gehört damit zu den größten Kriminalitätsfeldern im digitalen Bereich.
Das hängt von der gewählten Zahlungsmethode ab. Bei einer normalen Banküberweisung besteht unter Umständen eine Chance, die Zahlung zurückzurufen, wenn Sie Ihre Bank sofort informieren. Bei Kreditkartenzahlungen oder Lastschriften kann häufig eine Rückbuchung geprüft werden.
Schwieriger ist es bei Echtzeitüberweisungen, Kryptowährungen oder Zahlungen per Gutschein- und Guthabenkarte. Je nachdem, in welches Land Sie das Geld überwiesen haben, können Sie den Kontoinhaber in Regress nehmen.
Ja, in jedem Fall. Eine Strafanzeige dokumentiert den Vorfall offiziell und kann für Versicherungen oder spätere rechtliche Schritte von Bedeutung sein. Zudem helfen Ihre Angaben den Behörden dabei, Betrugsstrukturen zu erkennen, Zusammenhänge zwischen einzelnen Fällen herzustellen und andere potenzielle Opfer zu schützen.
Betrüger im Internet setzen darauf, dass ihre Opfer schweigen. Deshalb sollten Sie jeden Betrug im Internet bei der Polizei melden. Die Anzeige kann entweder online über die Onlinewache Ihres Bundeslandes oder persönlich bei jeder Polizeidienststelle erstattet werden.
Internetbetrüger arbeiten gerne nach denselben erprobten Mustern. Zu den häufigsten Warnsignalen gehören künstlicher Zeitdruck, unerwartete Geldforderungen, Zahlungsaufforderungen per Gutscheinkarte, ausschließliche Zahlungen mit Kryptowährungen, auffällige Sprachfehler, die Verweigerung von Videotelefonie sowie immer neue Ausreden für weitere Zahlungen.
Treten mehrere dieser Warnsignale gleichzeitig auf, sollten Sie besonders vorsichtig sein und den Sachverhalt kritisch überprüfen. Seriöse Unternehmen und Geschäftspartner setzen weder auf Druck noch auf anonyme Zahlungsmethoden.
Der beste Schutz vor Internetbetrug ist eine gesunde Portion Misstrauen. Öffnen Sie keine verdächtigen Links, geben Sie persönliche Daten nur auf vertrauenswürdigen Webseiten ein und leisten Sie keine Zahlungen an Personen, die Sie ausschließlich aus dem Internet kennen.
Prüfen Sie Unternehmen, Online-Bekanntschaften und ungewöhnlich günstige Angebote sorgfältig, bevor Sie Geld überweisen. Nutzen Sie außerdem starke Passwörter und die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Wer bei Geldforderungen, Zeitdruck und emotionalen Geschichten grundsätzlich skeptisch bleibt, reduziert das Risiko erheblich, Opfer von Online Betrug zu werden.
Ja. Privatdetektive können Betroffene von Internetbetrug in vielen Fällen unterstützen. Während sich Polizei und Staatsanwaltschaft auf die strafrechtliche Verfolgung konzentrieren, können Detekteien zusätzliche Recherchen durchführen und Sachverhalte unabhängig überprüfen.
Dazu gehören beispielsweise Identitätsprüfungen, Hintergrundrecherchen, Dokumentenprüfungen, Firmenüberprüfungen oder die Analyse verdächtiger Online-Kontakte.
Gerade bei Romance Scamming, Investmentbetrug, Fake Shops oder internationalen Betrugsfällen hilft eine professionelle Überprüfung dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und weitere finanzielle Schäden zu vermeiden. Die Detektei Condor bietet eine kostenlose Ersteinschätzung und prüft, welche Möglichkeiten im jeweiligen Einzelfall bestehen.
Verdacht auf Internetbetrug?
Wenn Sie Zweifel an einer Online-Bekanntschaft, einem Unternehmen, Dokumenten oder einem Investmentangebot haben, können wir die vorhandenen Angaben prüfen und mögliche Widersprüche recherchieren.
Wie Sie Hinweise auf eine falsche Identität bei einer Online-Bekanntschaft prüfen können.
Warum Prepaid-Karten und Gutscheincodes bei bestimmten Betrugsmaschen eingesetzt werden.
Was hinter verdächtigen Kontaktanfragen fremder Personen stecken kann.
Typische Forderungen, Geschichten und Zahlungswege bei internationalen Vorschussbetrugsfällen.
Wir sind seit drei Generationen Mitglied in der World Association of Detectives, dem größten Detektiv-Verband der Welt. Im Weltverband stellen wir einen Board Member als Director der WAD.
Über einen unserer Geschäftsführer sind wir Mitglied im Bundesverband des Detektiv- und Ermittlungsgewerbes e.V. (BuDEG), nachdem er zuvor schon Jahrzehnte im BDD und BID Mitglied war.
Wir sind seit Jahrzehnten Mitglied in der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. Der Verband ist Mitglied der Public Private Partnership "Sicherheits-Partnerschaft NRW gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität".
AUSGEZEICHNET Basierend auf 206 Bewertungen Gepostet auf Google John VieiraTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. 5-STARS ALL THE WAY!!! I recently retained Condor Detektei Dorsten for a time-sensitive international matter, and I could not be more pleased with the service provided. Svenja and her team did an outstanding job locating the individual, discreetly confirming their identity, and immediately proceeding with service of the required legal documents. They also provided a professional report with photographs and all necessary details, and assisted with the Affidavit of Service for court purposes. This matter was under significant time pressure, as the individual had to be located, identified, and served before a specific deadline. Despite the short timeframe and the added challenge of coordinating between Germany and Canada, the team handled everything with professionalism, diligence, and excellent communication. I would also like to give credit to the field investigator involved, whose name will remain confidential, for their excellent work on the ground. Thank you to Svenja and the entire team for going above and beyond to make this happen in a timely and professional manner. Their services will certainly be retained again in the future.Gepostet auf Google Amit MehtaTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. The service I received was very prompt and an expert service that met my needs perfectlyGepostet auf Google Thomas HildenbrandTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Sehr freundlich und kompetent! Einfache und schnelle Kontaktaufnahme, habe sehr kurzfristig einen tel. Rückmeldung bekommen. Meine Angelegenheit, in einem zentralasiatisches Land, wurde in einem kurzen Zeitraum exakt aufgeklärt. Ich habe eine sehr umfängliche Recherche / Bericht erhalten. Absolute Empfehlung.Gepostet auf Google Steffi G.Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Die Detektei meines Vertrauens. Kompentent, schnelle Bearbeitung, und sehr freundlicher Kontakt. Eine hervorragende Beratung und detailierte Berichterstattung ließen keine Fragen mehr offen. Falls ich nochmal Bedarf habe kommen wir wieder zusammen. Ich empfehle diese Detektei gerne für alle Fälle weiter.Gepostet auf Google Yvonne FreyTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Vielen herzlichen Dank für die schnelle Aufklärung. Bin auf einem Lovescammer reingefallen und wollte Gewissheit, dass es einer ist. Dank der Detektei habe ich Klarheit erhalten. Schnelle Bearbeitung und sehr freundliche Beratung, kann ich auf jedem Fall weiterempfehlen. Vielen Dank und liebe Grüße.Gepostet auf Google martina buschlTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Super Preis-Leistung.Präzise und schnelle Ergebnisse. Rasche Kontaktaufnahme. Kann man empfehlen .Gepostet auf Google Ronny StreulTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Hätte ich diese Seite nicht gefunden, wäre ich einem SCAM zum Opfer gefallen. Von der 1. Kontaktaufnahme bis zum Ergebnis vergingen weniger Tage. Ich bin immernoch sprachlos, wie schnell die Aufklärung ging und wie detailliert der Bericht ist. Vielen Dank für ihre schnelle und hervorragende Arbeit.Gepostet auf Google Karl WagnerTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Ich bedanke mich für die freundliche Beratung. Innerhalb weniger Stunden wurden die mir fehlenden Daten ermittelt und mir das Resultat auf eine einfühlsame Weise weitergegeben, noch bevor ich einen Auftrag erteilt hatte zu einem dem Aufwand angemessenen Preis. Vielen Dank auch für das in meine Person gesetzte Vertrauen ihrerseits. Angelika WagnerGepostet auf Google David NieterTrustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Sehr nett und freundlich, mein Anliegen wurde sehr schnell beantwortet
*Nicht in jeder Stadt unterhalten wir örtliche Büros, um zu Ihren Gunsten unnötige Mehrkosten zu vermeiden. Alle Einsätze werden von unserer zentralen Leitstelle in Dorsten, Nordrhein-Westfalen koordiniert und verwaltet. Unsere Detektiv-Hotline 0800 – 11 12 13 14 ist kostenlos und die *Rufumleitungen sind zum Ortstarif nutzbar. Es entstehen Ihnen hierbei keine Zusatzkosten. Die Bearbeitung der operativen Einsätze vor Ort erfolgt schnell und effektiv durch unsere mobilen und bundesweit aufgestellten Einsatzkräfte. Die hohe Verfügbarkeit unserer Einsatzkräfte ermöglicht es uns, bundesweit schnelle und effektive Einsätze, nahezu zu jeder Zeit und an jedem Ort, durchzuführen.