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Falsche Identität vortäuschen – erkennen, prüfen und richtig reagieren

Eine falsche Identität lässt sich nicht allein an einem erfundenen Namen erkennen. Betrüger kombinieren reale Fotos mit falschen biografischen Angaben, übernehmen Daten tatsächlich existierender Personen oder bauen über Monate eine scheinbar stimmige digitale Persönlichkeit auf. Wer Zweifel an einem Online-Kontakt, Geschäftspartner oder Bewerber hat, sollte deshalb einzelne Angaben unabhängig voneinander prüfen: Name, Foto, Anschrift, Beruf, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und vorgelegte Dokumente müssen zusammenpassen.

Das Vortäuschen einer anderen Identität ist dabei nicht automatisch eine Straftat. Strafrechtlich relevant kann die Täuschung jedoch werden, wenn sie beispielsweise für einen Vermögensbetrug, den Missbrauch personenbezogener Daten, eine Nachstellung oder die Verwendung gefälschter Urkunden eingesetzt wird. Der konkrete Sachverhalt zählt.

Autorin: Svenja Meismann, Mitglied des Board of Directors der World Association of Detectives (W.A.D.).

Fachlich geprüft von: Alfons Meismann, Chefdetektiv mit mehr als 50 Jahren Ermittlungserfahrung, Mitglied der World Association of Detectives (W.A.D.), des Bundesverbands Deutscher Ermittler (BuDEG) und des Österreichischen Detektiv-Verbands (ÖDV).

Person prüfenName, Alter, Beruf, Wohnort und weitere Angaben auf Widersprüche untersuchen.
Identität verifizierenPrüfen, ob die Person tatsächlich existiert und die verwendeten Daten zu ihr gehören.
Spuren abgleichenTelefonnummern, E-Mail-Adressen, Profile und öffentlich zugängliche Informationen zusammenführen.
Schaden begrenzenBei Identitätsmissbrauch Konten sichern, Beweise erhalten und betroffene Stellen informieren.

Zweifel an einer Person oder Online-Identität?

Unsere Detektive prüfen je nach Ausgangslage, ob eine Person existiert, ob Angaben zusammenpassen und welche Spuren sich einer verwendeten Identität zuordnen lassen. Möglich sind unter anderem Background Checks und OSINT-Recherchen.

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Auf dieser Seite

  • Was ist eine falsche Identität?
  • Fake oder Identitätsdiebstahl?
  • Ist eine falsche Identität strafbar?
  • Love Scam und Heiratsschwindel
  • Fake-Personen erkennen
  • Phishing, Spoofing und Fake-Seiten
  • Eigene Identität missbraucht?
  • Fake-Shops und Geschäftskontakte
  • Wie Detektive Identitäten prüfen
  • Häufige Fragen

Was ist eine falsche Identität?

Eine Fake-Identität ist eine konstruierte oder verfälschte Darstellung einer Person. Sie kann vollständig erfunden sein. Ebenso möglich ist eine Mischung aus echten und falschen Informationen: Das Foto gehört zu einem realen Menschen, Name und Beruf sind erfunden; oder ein Täter verwendet den echten Namen einer Person und kombiniert ihn mit einer fremden Telefonnummer und einer falschen Lebensgeschichte.

Nicht jede Nutzung eines Pseudonyms verfolgt einen kriminellen Zweck. Menschen treten im Internet aus Gründen der Privatsphäre unter Nicknames auf, Autoren verwenden Künstlernamen und in Foren ist eine vollständige Offenlegung der Personalien oft weder vorgesehen noch erforderlich. Problematisch wird die falsche Identität dort, wo sie andere über rechtlich oder wirtschaftlich relevante Tatsachen täuschen soll.

Komplett erfundene Person

Name, Lebenslauf, Wohnort und Beruf existieren nur innerhalb der erzählten Geschichte. Fotos können von einer völlig unbeteiligten Person stammen.

Übernommene Identität

Persönliche Daten eines realen Menschen werden ohne dessen Zustimmung verwendet. Das kann bis zu Ausweisdaten, Kontaktdaten und kopierten Profilen reichen.

Teilweise manipulierte Identität

Die Person existiert, verschweigt oder verändert aber wesentliche Angaben, beispielsweise Familienstand, Beruf, Alter oder Wohnort.

Gefälschte Funktion

Ein realer Mensch gibt sich als Arzt, Soldat, Rechtsanwalt, Unternehmer oder Mitarbeiter einer Organisation aus, ohne diese Stellung tatsächlich zu haben.

Vortäuschen einer falschen Identität im Internet erkennen

Falsche Identität und Identitätsdiebstahl sind nicht dasselbe

Die Begriffe werden oft vermischt. Bei einer frei erfundenen Identität gibt es möglicherweise überhaupt keinen realen Menschen, dessen vollständige Identität übernommen wurde. Beim Identitätsdiebstahl beziehungsweise Identitätsbetrug verwenden Täter dagegen personenbezogene Daten einer tatsächlich existierenden Person, um in deren Namen aufzutreten oder Geschäfte vorzunehmen.

Konstellation Beispiel Typisches Risiko
Pseudonym Eine Person nutzt in einem Forum einen Fantasienamen. Nicht allein deshalb rechtswidrig.
Fake-Profil Profilbild und Lebensgeschichte bilden eine Person ab, die so nicht existiert. Täuschung, Romance Scam, Belästigung.
Identitätsmissbrauch Jemand bestellt unter dem Namen und mit Daten eines Dritten. Forderungen, Bonitätsprobleme, strafrechtliche Folgen für den Täter.
Falsche berufliche Rolle Ein Kontakt behauptet, Arzt oder Firmenvertreter zu sein. Vertrauensaufbau für Betrug oder Datenbeschaffung.

Ist das Vortäuschen einer falschen Identität strafbar?

Eine pauschale Antwort wäre falsch. Das deutsche Strafrecht kennt keinen allgemeinen Straftatbestand, nach dem jede erfundene Online-Identität automatisch strafbar wäre. Je nachdem, was mit der Täuschung geschieht, können aber unterschiedliche Vorschriften greifen.

Betrug nach § 263 StGB

Wer durch falsche Tatsachen einen Irrtum hervorruft oder aufrechterhält und dadurch in Bereicherungsabsicht einen Vermögensschaden verursacht, kann sich wegen Betrugs strafbar machen. Eine Fake-Identität kann dabei ein Teil der Täuschung sein.

Urkundenfälschung nach § 267 StGB

Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte verfälscht oder eine unechte beziehungsweise verfälschte Urkunde gebraucht, kann den Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllen.

Nachstellung nach § 238 StGB

Die missbräuchliche Verwendung personenbezogener Daten kann im Rahmen einer Nachstellung relevant werden. § 238 nennt unter bestimmten Voraussetzungen ausdrücklich Bestellungen im Namen der betroffenen Person oder das Veranlassen Dritter zur Kontaktaufnahme.

Zivilrechtliche Ansprüche

Je nach Rechtsverletzung kommen auch Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche in Betracht. § 823 BGB kann dabei eine Anspruchsgrundlage sein; ob die Voraussetzungen erfüllt sind, muss im konkreten Fall geprüft werden.

Korrektur eines verbreiteten Missverständnisses: Eine Bestellung mit fremden personenbezogenen Daten erfüllt nicht allein deshalb automatisch § 238 StGB. Die Vorschrift betrifft Nachstellung und verlangt weitere Voraussetzungen, insbesondere wiederholtes unbefugtes Nachstellen in einer Weise, die geeignet ist, die Lebensgestaltung der betroffenen Person nicht unerheblich zu beeinträchtigen.

Love Scam: Wenn die falsche Identität Vertrauen schaffen soll

Beim Romance Scamming ist die erfundene Persönlichkeit das Fundament des Betrugs. Täter bauen über Dating-Plattformen, soziale Netzwerke oder Messenger eine Beziehung auf. Der vermeintliche Arzt, Ingenieur, Unternehmer oder Soldat wirkt glaubwürdig, weil die Geschichte mit Fotos, beruflichen Details und einem durchdachten Lebenslauf unterfüttert wird.

Die Kommunikation verlagert sich oft schnell auf einen privaten Messenger. Danach intensiviert sich der Kontakt. Später entsteht eine angebliche Notlage: Reisekosten, medizinische Ausgaben, Zollprobleme, ein blockiertes Konto oder eine andere Geschichte soll erklären, warum plötzlich Geld benötigt wird.

Prüfen, bevor Geld fließt: Wenn eine ausschließlich oder überwiegend online bekannte Person Geld, Gutscheincodes, Kryptowährungen oder finanzielle Hilfe verlangt, sollten Identität und Geschichte unabhängig überprüft werden. Mehr dazu finden Sie im Ratgeber Herausfinden, ob jemand Fake ist.

Heiratsschwindel mit persönlichem Kontakt

Eine falsche Identität beschränkt sich nicht auf das Internet. Täter können persönlich auftreten und über eine angebliche Heiratsabsicht besonderes Vertrauen erzeugen. Ein reales Treffen macht die Angaben zu Name, Familienstand, Beruf oder finanzieller Situation nicht automatisch wahr.

Gerade wenn früh hohe Geldbeträge, Darlehen oder Geschenke verlangt werden, lohnt sich eine Überprüfung, bevor weitere finanzielle Verpflichtungen entstehen.

Woran kann man eine falsche Online-Identität erkennen?

Ein einzelnes Merkmal beweist wenig. Mehrere Widersprüche ergeben dagegen ein Muster. Sinnvoll ist deshalb ein Abgleich verschiedener Informationen.

Fotos prüfen
Eine Rückwärtssuche kann zeigen, ob dasselbe Foto unter anderen Namen, auf fremden Profilen oder auf öffentlich bekannten Seiten verwendet wird. Weitere Hinweise finden Sie unter Fake-Bilder erkennen.
Namen und Lebenslauf abgleichen
Passt die behauptete berufliche Tätigkeit zu auffindbaren Informationen? Stimmen Orte, Arbeitgeber und zeitliche Angaben miteinander überein?
Telefonnummer und E-Mail prüfen
Kontaktdaten können Spuren zu anderen Profilen, Unternehmen oder früher verwendeten Identitäten liefern.
Profilhistorie ansehen
Ein frisch angelegtes Profil mit wenigen echten Kontakten und einer auffällig glatten Biografie verdient nähere Prüfung.
Dokumente nicht isoliert bewerten
Ein Ausweisfoto oder eine Urkunde kann manipuliert, gestohlen oder einer anderen Person zuzuordnen sein. Dokumente sollten mit unabhängigen Daten abgeglichen werden.
Geldforderungen ernst nehmen
Eine plötzlich auftretende finanzielle Notlage verändert die Risikobewertung erheblich, besonders wenn persönlicher Kontakt vermieden wird.

Phishing, Spoofing und gefälschte Internetseiten

Falsche Identitäten entstehen nicht nur durch erfundene Personen. Kriminelle imitieren auch Banken, Händler, Behörden oder andere Organisationen. Beim Phishing werden Nachrichten so gestaltet, dass der Empfänger sie für Mitteilungen eines vertrauenswürdigen Absenders hält. Über Links oder Anhänge sollen Zugangsdaten, Zahlungsinformationen, Adressdaten oder sogar Ausweiskopien abgegriffen werden.

Spoofing: Ein vertrauter Absender wird vorgetäuscht

Beim Spoofing werden technische Absenderinformationen oder Darstellungen so manipuliert, dass eine Nachricht scheinbar von einer bekannten Person oder Organisation stammt. Der sichtbare Absender allein reicht deshalb nicht aus, um die Echtheit einer Nachricht zu beurteilen.

Gefälschte Webseiten

Nachgebaute Login-Seiten können dem Original sehr ähnlich sehen. Wer dort Benutzername, Passwort oder Zahlungsdaten eingibt, übermittelt diese möglicherweise direkt an Täter. Wenn nach einer verdächtigen Eingabe Zweifel entstehen, sollten Zugangsdaten über die echte Webseite geändert und gegebenenfalls Bank oder Anbieter informiert werden.

Besteht der Verdacht, dass ein Gerät technisch kompromittiert wurde, kann eine forensische Untersuchung eines Smartphones oder Computers je nach Sachlage sinnvoll sein.

Jemand benutzt Ihre Identität: Was jetzt zu tun ist

Identitätsmissbrauch fällt oft erst auf, wenn Rechnungen, Mahnungen oder Nachrichten zu Geschäften eintreffen, die man selbst nie veranlasst hat. Dann zählt eine saubere Dokumentation.

Beweise sichern
Schreiben, E-Mails, Bestellbestätigungen, Profile, URLs und Screenshots erhalten. Verdächtige Kommunikation nicht vorschnell löschen.
Zugänge absichern
Betroffene Passwörter ändern und nach Möglichkeit Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Bei kompromittierten E-Mail-Konten auch verbundene Dienste kontrollieren.
Unternehmen informieren
Unberechtigte Bestellungen oder Verträge gegenüber den betroffenen Anbietern bestreiten und auf den Identitätsmissbrauch hinweisen.
Polizei einschalten
Bei strafbarem Identitätsmissbrauch sollte eine Anzeige in Betracht gezogen werden. Aktenzeichen und Unterlagen können später gegenüber Anspruchstellern wichtig sein.
Bank und Zahlungsdienste prüfen
Bei finanziellen Auffälligkeiten Konten und Karten kontrollieren und unberechtigte Vorgänge unverzüglich melden.
Bonitätsdaten kontrollieren
Wenn auf den eigenen Namen Verträge oder Bestellungen vorgenommen wurden, kann auch eine Prüfung der gespeicherten Bonitätsinformationen sinnvoll sein.

Mahnbescheide niemals ignorieren

Ein gerichtlicher Mahnbescheid verschwindet nicht dadurch, dass die zugrunde liegende Forderung auf Identitätsmissbrauch beruht. Betroffene sollten die dort genannten Fristen beachten und bei Unsicherheit anwaltlichen Rat einholen. Gerade wenn Täter abweichende Liefer- oder Kontaktanschriften verwendet haben, kann ein Missbrauch erst spät sichtbar werden.

Fake-Shops und falsche Geschäftspartner

Auch Unternehmen und Shops können mit fremden oder erfundenen Identitäten auftreten. Täter kopieren Namen realer Firmen, übernehmen Produktbilder, erfinden Geschäftsführer oder verwenden fremde Registerangaben. Ein vorhandenes Impressum ist daher ein Prüfpunkt, aber kein Echtheitsbeweis.

Bei größeren Zahlungen sollte geprüft werden, ob Domain, Firmenname, Registerdaten, Geschäftsanschrift, Telefonnummer und Bankverbindung ein konsistentes Bild ergeben. Besonders riskant sind ungewöhnlich günstige Angebote in Verbindung mit Vorkasse und starkem Zeitdruck.

Bei internationalen Geschäften ist eine vorherige Verifizierung meist günstiger als der Versuch, bereits transferiertes Geld zurückzuerlangen. Für Geschäftskontakte mit entsprechenden Mustern finden Sie weitere Informationen im Beitrag zum Vorschussbetrug in Afrika.

Wie eine Detektei eine zweifelhafte Identität prüft

Eine professionelle Personenüberprüfung beginnt nicht mit der Frage, ob eine Geschichte glaubwürdig klingt. Ausgangspunkt sind überprüfbare Angaben. Die einzelnen Datenpunkte werden recherchiert und anschließend miteinander abgeglichen.

OSINT-Recherche

Öffentlich zugängliche Quellen können Verbindungen zwischen Namen, Kontaktdaten, beruflichen Angaben, Webseiten und Profilen sichtbar machen.

Background Check

Je nach Land und berechtigtem Ermittlungsinteresse können zusätzliche Quellen genutzt werden, um Identitäts- und Hintergrundangaben zu verifizieren.

Foto- und Profilanalyse

Die Recherche kann zeigen, ob Bilder oder biografische Angaben bereits in anderen Zusammenhängen verwendet wurden.

Internationale Verifizierung

Behauptet eine Person, im Ausland zu leben oder dort für ein Unternehmen tätig zu sein, können abhängig vom Land lokale Recherchen erforderlich werden.

Eine solche Prüfung kann auch ergeben, dass wesentliche Angaben tatsächlich stimmen. Das Ziel ist keine vorgefasste Betrugsbestätigung, sondern die nachvollziehbare Klärung der überprüfbaren Tatsachen.

Identität diskret überprüfen lassen

Sie haben Zweifel, ob eine Person tatsächlich diejenige ist, für die sie sich ausgibt? Schildern Sie uns, welche Angaben bereits vorliegen. Wir prüfen, welche Ermittlungswege im konkreten Fall sinnvoll und rechtlich möglich sind.

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Häufige Fragen zu falschen Identitäten

Ist es strafbar, im Internet einen falschen Namen zu verwenden?

Nicht automatisch. Ein Pseudonym oder Fantasiename ist für sich genommen nicht generell strafbar. Strafrechtlich relevant kann die falsche Identität werden, wenn sie für weitere Handlungen wie Betrug, Urkundenfälschung oder bestimmte Formen der Nachstellung eingesetzt wird.

Wie kann ich herausfinden, ob eine Person wirklich existiert?

Mehrere Angaben sollten unabhängig voneinander abgeglichen werden. Dazu gehören Name, Foto, Alter, Wohnort, Beruf, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und öffentlich auffindbare Profile. Bei größeren Risiken kann eine professionelle Personenüberprüfung sinnvoll sein.

Was ist der Unterschied zwischen Fake-Identität und Identitätsdiebstahl?

Eine Fake-Identität kann vollständig erfunden sein. Beim Identitätsdiebstahl beziehungsweise Identitätsbetrug werden dagegen Daten einer real existierenden Person missbräuchlich verwendet, um in deren Namen aufzutreten oder zu handeln.

Kann man mit einem Foto prüfen, ob jemand Fake ist?

Eine Rückwärtssuche kann wichtige Hinweise liefern, wenn ein Foto an anderer Stelle unter einem anderen Namen auftaucht. Ein fehlender Treffer beweist jedoch nicht, dass die behauptete Identität echt ist. Fotos sind deshalb nur ein Teil der Prüfung.

Was sollte ich tun, wenn jemand meine Identität benutzt?

Sichern Sie Beweise, schützen Sie betroffene Konten und informieren Sie Unternehmen, bei denen unberechtigte Vorgänge aufgetreten sind. Bei strafbarem Missbrauch kommt eine Anzeige bei der Polizei in Betracht. Gerichtliche Schreiben und Mahnbescheide sollten keinesfalls ignoriert werden.

Kann eine Detektei einen Online-Kontakt überprüfen?

Ja, soweit ein zulässiger Ermittlungszweck besteht und geeignete Ausgangsdaten vorhanden sind. Je nach Fall kommen OSINT-Recherchen, Background Checks, die Überprüfung von Kontaktdaten und bei Auslandsbezug lokale Recherchen in Betracht.

Ist ein Ausweisfoto ein sicherer Identitätsnachweis?

Nein. Eine Ausweiskopie kann manipuliert, gestohlen oder einer anderen Person zuzuordnen sein. Sie sollte deshalb nicht isoliert bewertet, sondern mit weiteren unabhängig gewonnenen Informationen abgeglichen werden.

Weitere Ratgeber zu Fake-Identitäten und Online-Betrug

Herausfinden, ob jemand Fake istKonkrete Prüfschritte für zweifelhafte Online-Kontakte und Profile.
Fake-Bilder erkennenWie gestohlene oder mehrfach verwendete Profilbilder Hinweise auf eine falsche Identität liefern können.
Romance ScammingWenn eine erfundene Persönlichkeit für eine vermeintliche Liebesbeziehung und spätere Geldforderungen eingesetzt wird.
Personen mit einem Bild findenMöglichkeiten und Grenzen der Recherche anhand vorhandener Fotos.
Name zu einer Telefonnummer suchenWelche Rechercheansätze bei unbekannten oder zweifelhaften Rufnummern bestehen.
Betrug im InternetWeitere Betrugsmodelle, Warnsignale und Möglichkeiten zur Überprüfung.

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